07. Jänner 2012 00:04

ÖSTERREICH-Check  

10 Jahre Euro - 10 Jahre Preis-Explosion

Lebens-Kosten extrem gestiegen - Preis-Spirale dreht sich weiter.

10 Jahre Euro - 10 Jahre Preis-Explosion
© TZ Österreich

Das ist unfassbar! Seit der Euro-Einführung sind die Preise bei uns regelrecht explodiert. Kaffee kostet gar um 123 % mehr als vor zehn Jahren.

Eigentlich sind wir ja einiges gewöhnt: Monat für Monat legen uns die Statistiker die neuesten Preiserhöhungen vor. Erst im November stieg die Inflation erneut um 3,6 Prozent. Der Preis für einen Liter Diesel stieg sogar um 21,6 Prozent.

Der große ÖSTERREICH-Check zeigt aber jetzt: Schon seit Jahren müssen wir uns diesen Preiswahnsinn gefallen lassen: Von Jänner 2001 (ein Jahr vor der Euro-Einführung) bis Jänner 2011 stieg der Verbraucherpreisindex um unglaubliche 20,8 Prozent!

Besonders dramatisch: Zahlreiche Produkte des täglichen Bedarfs sind noch teurer geworden als der Durchschnitt. Der Überblick:

25 Produkte des täglichen Bedarfs vom U-Bahn-Fahrschein bis zur Vollmilch hat ÖSTERREICH unter die Lupe genommen und die Preise von 2001 mit jenen aus dem Jahr 2011 verglichen. Schnell wird klar: Kaum ein Produkt kann auch nur annähernd seinen Preis halten. Fast alles ist in den vergangenen zehn Jahren deutlich teurer geworden.

  • Absoluter Spitzenreiter: das Pfund Kaffee. Laut einer Erhebung der AK Niederösterreich zahlt man zehn Jahre später für das gleiche Paket Kaffee im Handel statt 2,90 Euro (2001) 6,49 Euro (2011) – eine Teuerung von 123 Prozent! Geht man von einer durchschnittlichen jährlichen Inflation von zwei Prozent aus, müsste das Pfund heute eigentlich 3,50 Euro kosten. Eigentlich.
  • Ebenfalls saftige Teuerungen gab es bei Chips (+32,3 %), bei Vollmilch (+29,0 %) und bei Butter (+28,7 %). Und gerade bei den Lebensmitteln vermutet die Arbeiterkammer: Durch wenig Konkurrenz im österreichischen Handel werden Preise gerne auch nach oben korrigiert.
  • Aber nicht nur die Lebensmittel fallen der Teuerung zum Opfer. Auch für Kultur muss man tiefer in die Tasche greifen. Eine Kinokarte kostet jetzt im Schnitt um 76,5 % mehr, eine Eintrittskarte ins Museum 38,5 % und ein Ticket für die Staatsoper ist sogar um bis zu 116,9 Prozent teurer geworden!
  • Ebenfalls schon seit Jahren frisst uns der Preis für Benzin ein großes Loch ins Geldbörserl: Ein Liter Super kostet nun um 53,5 % mehr, ein Liter Diesel gar 84,1%.
  • Aber es gibt auch Hoffnungsschimmer: Brillen sind um 40,8 % günstiger geworden, die Ausstellung von Führerscheinen um 10,4 Prozent.

Dass besonders der Euro für diese Teuerung verantwortlich sein soll, weist zumindest die Wirtschaftskammer zurück: Die Jahresinflation sei seit Euro-Einführung sogar deutlich geringer als noch zu Schilling-Zeiten.

D. Müllejans, J. Prüller




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30 Postings
Ihr IRRT euch alle meint am 08.01.2012 16:54:19 ANTWORTEN >
ist doch nichts teurer geworden seit wir den Euro haben dass bilden sich alle nur ein. der Euro ist doch kein Teuro.
Markus Säemann (GAST) meint am 07.12.2013 10:46:12
Alle antworten sind von Glaubigen der Gekauften Presse, gleichzusetzen mit den Politikdarstellern, haben keine eigene Meinung hinterfragen nichts, mit einen Wort sie gehören den 90% an.
user_aus_wien meint am 08.01.2012 00:44:42 ANTWORTEN >
Die Preissteigerung (Inflation) von 1990 bis 2000 betrug in Ö 25,6%!!! Benzin stieg im selben Zeitraum um ca. 51%!
Aber vermutlich werden populistische Medien auch das noch mit der Einführung des Euros begründen - oder noch besser: der EU-Beitritt wars ;-)
user_nicht_aus_wien meint am 08.01.2012 15:13:10
Die Rechnung hat nicht viel Sinn. Zum einen, der jaehrliche Durchschnitt schaut anders aus. Zum andere, das ganze auf den Euro zu schieben, laesst andere Faktoren ausser acht, wie zum Beispiel den Anstieg der rohstoffpreise. Mich wuerde daher interessieren, wie sich z.B. der Kaffeepreis netto entwickelt hat. Ich bin mir sicher, dass OE24 das erkannt hat und bereits an einem Folgeartikel mit Inhalt arbeitet.
Remulator meint am 07.01.2012 21:15:15 ANTWORTEN >
Und noch dazu ist Österreich im vergleich zu Deutschland ein schlechter witz!Autos,Lebensmittel,Bekleidung,Elektronik..uzw teurer!!!
Oracle meint am 07.01.2012 20:47:09 ANTWORTEN >
Von Jänner 2001 bis Jänner 2011 stieg der Verbraucherpreisindex um 20,8 Prozent!
Das sind 1,908% durchschnittl. pro Jahr.

Von Jänner 2001 bis Jänner 2011 sank der tarifl. Arbeitszeit um 1,05 Prozent!
Das sind 0,106% durchschnittl. pro Jahr.

Von 2001 bis 2010 stiegen die Löhne um 20,4 Prozent!
Das sind 2,087% durchschnittl. pro Jahr.

Linear gerechnete reale Lohnsteigerung (Stundenlohn):
Von 2001 bis 2010 stiegen die Löhne um 21,58 Prozent!
Das sind 2,195% durchschnittl. pro Jahr!

Das heißt: Die Löhne sind um 0,3% pro Jahr mehr gestiegen als die Preise oder insgesamt 2,907%.

Totaler Schwachsinn ist, dass der EURO in Österreich zu einer höheren Inflation geführt hat, als der Schilling gehabt hätte.
Mit Einführung des EURO sind in Österreich um 0,25% gestiegen.
Die Inflation in vergleichbaren europäischen Nicht-EURO-Staaten ist höher als in den EURO-Staaten.
Gute Übersichten und Stellungnahmen gibt es hier:
http://www.direktzu.at/oenb/messages/preisanstieg-nach-euro-einfuehrung-30179
http://www.bankaustria.at/informationspdfs/Report-Oesterreich-spezial_Euroeinfuehrung.pdf

Es wäre für manche an der Zeit, sich an echten Gesamtzahlen zu informieren und wer sich heute weniger leisten kann, als vor 10 Jahren, sollte es mal wieder mit einem Job versuchen.
snowman meint am 07.01.2012 20:10:39 ANTWORTEN >
das kann doch nicht sein !!!!

der euro ist doch laut experten kein teuro !!!

BEISPIEL: 1 brieflos kostete 10 Schilling. jetzt 1 euro (13,7603 ats !) also 40% mehr !!!

eins1 meint am 07.01.2012 20:07:42 ANTWORTEN >
und die bauern erhalten weiterhin zu wenig ! der handel verdient vielzuviel geld ! billa macht -10% auf alles und fette aktionen und verdienen immer noch genug !
Mag. Robert Cvrkal meint am 07.01.2012 17:14:39 ANTWORTEN >
Nachdem die Staatenlenker planen durch die Inflation die Maastricht-Kriterien zu erreichen, dürften die von internationalen Experten vorausgesagten jährlichen Preissteigerungsraten von 4 - 7 % in der Eurozone für die nächsten Jahre Realität werden.
panzer meint am 08.01.2012 11:08:29
Mehr als 7% Inflation haben wir doch schon jetzt, wenn man Telefonkosten und Flachbildfernseher abzieht!

Der kleine Warenkorb sagt mehr aus!

wahrheitsliebhabwe meint am 07.01.2012 16:04:27 ANTWORTEN >
Ist doch klar das die Inflation niedriger geworden ist, weil das Preisniveau deutlich höher ist als zu Schillingzeiten. Kann mich nicht erinnern das ich für ein Schnitzel im Gasthaus 150 S bezahlen hätte müssen. Heute ist dieser Preis aber schon üblich. Und ein Krügerl Bier was früher zwischen 25 und 30 S kostete, kostet heute schon einen Fünfziger. #Die Inflation beträgt seit und dank dem € 100 - 130%. Diese Wahrheit veröffentlicht Ihr wohl nicht
galileo2 meint am 07.01.2012 15:11:01 ANTWORTEN >
ist wie bei der Inflation u den jährlichen Gehaltsabschlüssen. bei den jährlichen Gehaltsabschlüssen, hast einen Monat vorher gleich um 1% weniger Inflation, warum? damit sie ja nicht so viel drauflegen müssen. ein Monat später, steigt natürlich wieder (leider) die Inflation.

oe26 meint am 07.01.2012 14:58:33 ANTWORTEN >
Steigende Weltbevölkerung.
Höhere Benzinkosten.
Abhängigkeit von ausländischen Lebensmittelkonzerne.
Irre hohe Staatsverschuldung, aufgrunddessen die Politiker Steuern und Abgaben erhöhen werden

Nur einige Gründe, warum die Lebensmittelpreise noch weiter und auch noch schneller höher werden in den nächsten Jahren.

Ich habe schon ein paar mal die Lösung der Probleme bei oe24 reingepostet:
!!!!!!!!!!!!Obergrenzen für Vermögenswerte und Einkommen.!!!!!!!!!!!!!!!!
Alles andere macht alles nur noch schlimmer.
Aber genau so sicher, wie das die Probleme löst, werden die Politiker das niemals ernsthaft ansprechen. Das ist in unserem politischen System schlichtweg nicht möglich.
derlich meint am 07.01.2012 14:49:51 ANTWORTEN >
wow brillen um 40 prozent billiger geworden! gut das ich täglich soviele brillen brauche!!
bucaka meint am 07.01.2012 13:44:21 ANTWORTEN >
Thomas 80@ Was soll man zu ohnen sagen jedes Wort ist Vergeudung!!!!!!!! Ich Rate Behandlung -Baumgarten
kementatore meint am 07.01.2012 13:39:16 ANTWORTEN >
sschnell schnell einkaufen, nciht genau gschaut und schon hab ich faulige lebensmittel obst gemüse eingekauft....komm aber erst zuhause drauf.... was tun, nochmals zurück ärger mit dem personal zeitvergeudung....usw... nein ich schmeiß es weg
brot hält überhaupt nicht mehr lange, obwohl soviele chemische dingsbumsti drinnen sind..

was ist noch gesund bei den lebensmitteln ?
kementatore meint am 07.01.2012 13:36:57 ANTWORTEN >
wenn ein bestimmtes Lebensmittel wie Kaffee nicht im PreisIndex dabei ist.... steigt eben ncihts... das ist der Schwindel.... und im Warenkorb werden daher nur Produkte gelegt die nicht monatlich tuerer werden oder Preisschwankungen unterliegen.. bsp. Kloschüsseln und Parketboden usw....
omen meint am 07.01.2012 13:23:35 ANTWORTEN >
raus aus diesem verdammten abzocker und entmündigungsverein . besser ein ende mit schrecken als schrecken ohne ende ....
Otsoma meint am 07.01.2012 13:19:03 ANTWORTEN >
Ich bin immer wieder begeistert wenn von den Medien Dinge beim Namen genannt werden die wir Bürger schon seit Jahren wissen. Es wäre an der Zeit wenn die Medien sich auf die Seite der Bürger schlagen würden und klar Text schreiben würden. Sie nicht immer den verlogenen Politikern in den feisten Hintern kriechen würden. Dieses betrifft nicht nur die Preise sondern auch den erschütternden Anstieg der Kriminalität, die immensen Probleme der Zuwanderung.
THOMAS 80 meint am 07.01.2012 13:03:47 ANTWORTEN >
!!! faktum ist : österreichs haushalte werfen pro jahr 784.570 tonnen an essen weg und dass die menschen noch nie so wenig geld für lebensmittel ausgegeben haben ! es wird immer mehr geld für nicht wirklich wichtige dinge ausgegeben ! die menschen haben einfach keine ahnung wie man richtig spart ! 4 € FÜR EINE PACKUNG ZIGARETTEN HABEN WIR ABER DIE LEBENSMITTEL KÖNNEN WIR UNS NICHT MEHR LEISTEN ??? WIE GEISTESKRANK IST UNSERE GESELLSCHAFT ?
kementatore meint am 07.01.2012 13:37:46
...wirft der haushalt soviele tonnen weg oder die lebensmittelIndustrie um die Preise hoch zu halten ????
bucaka meint am 07.01.2012 13:00:08 ANTWORTEN >
10 Jahre Euro = 10Jahre Teuro und so wird es weiterhin bleiben zum Leidwesen der Bevölkerung!!
harald777 meint am 07.01.2012 12:12:31 ANTWORTEN >
es ist schon interessant, es gibt Studien von zB.: AK die ergeben, das schon einige Produkte ziemlich teurer geworden sind, aber das insgesamt seit 1980 man im Vergleich zum Einkommen man sich mehr leisten kann als damals. Diese Studien geben aber auch zu, das die Einführung des Euros von vielen für Umrechnungsteuerungen verwendet wurden. Die Zeitung Österreich hat etwas anderes herausgefunden. Wem ist nun eher zu glauben, der Österreich oder der AK?
Ich habe einige Artikel in der Österreich und anderen billigen Medien wie Krone und Heute gelesen, die man ganz klar als Lügen bezeichnen kann.
Nicht falsch verstehen, ich bin auch der Meinung das die Einführung des Euros in so vielen bankrotten Ländern ein vollkommener Schwachsinn war und auch das die EU genügend Scheiße baut und von vielen unfähigen Leuten gelenkt wird, so wie auch das die österreichische Regierung ziemlich versagt. Aber ich glaube nicht alles was in manipulierenden Billigmedien steht.
Bieromane meint am 07.01.2012 12:09:19 ANTWORTEN >
Der "Ederer-Tausender" hat mir das Leben gerettet.....(De blede Sa*)
EU meint am 07.01.2012 11:31:03 ANTWORTEN >
EU-DIKTATUR ! ! ! ! ! ! !
mausilein1969 meint am 07.01.2012 10:42:08 ANTWORTEN >
der euro ht uns nichts gutes gebracht,alles ist nur teurer geworden, die ganze eu ist schlecht.
Ich habs immer gewusst meint am 07.01.2012 08:13:43 ANTWORTEN >
der Euro wird den österreichischen Konsumenten das "Genick" brechen!
Diese "Kostenexplosion" verwundert mich überhaupt nicht, denn ich rechne noch immer in
Schilling um!
Danke für den Euro, DANKE SPÖ + ÖVP die uns in die EU hineingelogen haben und immer
behaupteten der Schilling bleibt.
Leo Baumberger meint am 07.01.2012 08:12:23 ANTWORTEN >
Milch soll um 29 % teurer als vor 10 Jahren?
Die Milchbauern erhielten vor 20 Jahren 5 Schilling für einen Liter Milch und jetzt 37 Cent. 1 kg Butter kostete im Geschäft vor 20 Jahren 90 Schilling, jetzt rund 6 Euro!
Zillertaler333 meint am 07.01.2012 07:33:19 ANTWORTEN >
Mit Schillinge hätten wir uns mehr ersparen können,das wissen bescheidene Besser als die
gierigen nimmersatten.
nihhon meint am 07.01.2012 02:05:56 ANTWORTEN >
Typisch Wirtschaftkammer!
Man kann Infalationsraten vor ueber 10 Jahren, nicht mit der heutigen Lagen vergleichen.
Der Euro ist definitiv schuld an der Misere. Das hat schon begonnen mit der damaligen
Umrechnung, die nicht beruecksichitigt wurde und teilweise 100% betragen hat.
Ich erinnere mich noch an die Schillingzeiten und wohin ich ueberall in den Urlaub gefahren
oder geflogen bin, heute ein Ding der un
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ATX
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RHI up 22.480 0.255 1.15
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Oest. Post up 38.160 0.285 0.75
OMV up 27.780 0.190 0.69
Immofinanz equal 2.374 0.004 0.17
CA Immo. Anlagen equal 16.100 0.025 0.16
Schoeller-Bleckmann equal 76.85 0.07 0.09
conwert equal 8.772 0.006 0.07
Flughafen Wien equal 65.00 0.01 0.02
Andritz equal 42.970 -0.030 -0.07
Flop   Aktuell Diff. Diff %
Wienerberger down 10.505 -0.370 -3.40
Raiffeisen Bank down 19.765 -0.510 -2.52
Zumtobel down 15.180 -0.175 -1.14
BUWOG down 15.165 -0.145 -0.95
voestalpine down 33.435 -0.310 -0.92
UNIQA Versich. down 9.110 -0.080 -0.87
Verbund down 15.385 -0.090 -0.58
Erste Group Bank down 19.230 -0.090 -0.47
Lenzing down 49.400 -0.200 -0.40
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ATX down 2291.74 -9.13 -0.40
ATX Prime down 1151.63 -4.45 -0.38
DAX down 9749.54 -49.72 -0.51
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TECDAX equal 1250.60 -1.99 -0.16
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Nasdaq 100 down 4061.234 -38.859 -0.95
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