10. März 2010 22:40
Sorgen um eine zunehmende Inflation in China begrenzten aber eine stärke
Aufwärtsbewegung, hieß es vom Markt. Diese würde die Wahrscheinlichkeit
einer Zinserhöhung durch die Chinesische Zentralbank erhöhen. Vor allem
Finanzwerte und Technologietitel präsentierten sich deutlich fester, während
gefallene Öl- und Metallpreise den Rohstoffsektor belasteten.
Finanzwerte blieben bis zum Börsenschluss die größten Gewinner. Die Titel
profitierten unter anderem von Signalen einer Verbesserung im Markt für
Firmenanleihen. Bank of America platzierten sich mit plus 1,85 % an
der zweiten Stelle im Dow Jones. JPMorgan verbesserten sich um 1,2 %
auf 42,93 Dollar.
Auch Berichte, wonach die britische Bank Barclays ein großes
US-Finanzinstitut kaufen wolle und daher auf der Suche nach möglichen
Kandidaten sei, trieben den Bankensektor an. Am Markt wurden Fifth Third,
PNC, Suntrust und Comerica als Kaufkandidaten genannt.
Die Papiere der Banken legten allesamt mehr als 2 % zu.
Damit nicht genug wurde bekannt, dass das staatliche gestützte
Finanzinstitut Citigroup seine Immobilientochter Citi Property
Investors verkaufen werde. Auch will sich die Großbank über die Ausgabe von
neuen Anleihen weitere bis zu zwei Milliarden Dollar beschaffen, was die
Papiere mit plus 3,66 % auf 3,96 Dollar quittierten.
Die US-Bekleidungskette American Eagle traf mit einem Nettogewinn von
0,33 Dollar je Aktie im vierten Quartal die Analystenerwartungen. Für das
erste Quartal werde nun mit einem deutlich Ergebnisanstieg auf 0,17 Dollar
je Aktie nach 0,11 Dollar im Vorjahreszeitraum gerechnet. Am Vorabend nach
Börsenschluss kündigte das Unternehmen außerdem an, eine Modelinie mit 28
Filialen aufzugeben. Die Titel honorierten die Meldungen mit plus 6,12 % auf
18,20 Dollar.