16. März 2010 15:07
Die Gemeinschaftswährung konnte am frühen Nachmittag gegen den US-Dollar
wieder etwas an Boden gewinnen und kletterte bis in die Region bei 1,3735
Dollar. "Auf dem höheren Niveau könnte es nun auch zu Gewinnmitnahmen
kommen", meinte ein Händler. Im Vorfeld der für heute Abend anstehenden
Zinsentscheidung der US-Notenbank halten sich viele Investoren zurück, hieß
es weiter. Die bis dato veröffentlichten US-Konjunkturdaten zeigten keine
allzu starken Auswirkungen am Markt.
Der Richtkurs des US-Dollar gegen den Euro wurde heute von der EZB mit
1,3723 (zuletzt: 1,3705) USD festgestellt und liegt damit 4,74 % oder 0,0683
Einheiten unter dem Ultimowert 2009 von 1,4406 USD.
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Die OECD hat ihre Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft nach
oben geschraubt. Das Plus werde in diesem Jahr bei 4,0 bis 4,5 %
liegen, sagte OECD-Generalsekretär Angel Gurria zu Reuters. Die
kräftige Konjunkturerholung in China und Indien treibe die gesamte
Weltwirtschaft an, sagte Gurria zur Begründung. Bisher war die
Organisation von einem Zuwachs von 3,4 % ausgegangen - nach einem
Minus von voraussichtlich 1,7 % im vergangenen Jahr.
Der US-amerikanische NAHB-Immobilienmarktindex hat im März
überraschend auf 15 Punkte nachgegeben, obwohl Analysten im Konsens
mit einem Wert von 17 Zählern kalkuliert hatten. Es war das vierte
Minus in sechs Monaten. Im Vormonat hatte der Index, der das
Kaufinteresse für neue US-Eigenheime mit Blick auf 6 Monate misst,
noch bei 17 Punkten notiert.
Der IWF hat seine Prognose für das polnische
Wirtschaftswachstum nach oben revidiert. Das BIP dürfte 2010 um 2,75 %
steigen, so die Aussage des IWF, der bislangvon einem Wachstum von 2,2
% ausgegangen war.
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