12. März 2010 22:40
Papiere von Caterpillar stiegen im Dow um 2,48 % auf 60,36 Dollar.
Händlern zufolge zeigten sich die Anleger weiterhin erfreut über eine
Meldung vom Vortag. Der Baumaschinenhersteller erwägt, in den USA eine neue
Fabrik für Hydraulikbagger zu bauen.
Am Indexende sanken die Papiere der Bank of America um 1,58 % auf
16,85 Dollar. Die Analysten von Keefe, Bruyette and Woods hatten ihre
Gewinnprognosen für 2010 und 2011 reduziert. Negativ werteten die Experten
den jüngsten Schritt der Bank, die Überziehungsgebühren für Transaktionen
mit Kundenkarten zu streichen.
Papiere von Pfizer gaben um 1,21 % auf 17,08 Dollar nach. Negative
Nachrichten zu fehlgeschlagenen Studien belasteten die Aktien des
weltgrößten Pharmakonzerns. Das Unternehmen hatte bei zwei klinischen
Phase-III-Studien mit dem Krebsmittel Sutent in der Behandlung von
Brustkrebs-Patienten die Studienziele verfehlt und muss zudem muss mit einem
Wirkstoff gegen Lungenkrebs erneut einen Rückschlag einstecken.
United-Technologies-Titel fielen um 0,71 % auf 71,53 Dollar. Der
Mischkonzern hatte die Prognose für den operativen Gewinn seiner
Aufzugsparre Otis reduziert.
Unter den Finanzwerten verteuerten sich die Anteilsscheine von Goldman
Sachs um 0,84 % auf 174,96 Dollar. Die von Morgan Stanley hingegen
fielen um 0,37 % auf 29,91 Dollar. Die Societe Generale hatte die Einstufung
von Goldman Sachs mit "Buy" und die von Morgan Stanley mit "Hold" gestartet.
Goldman Sachs besitze nach dem Abschwung nun in den meisten Geschäftsfeldern
eine stärkere Marktposition, schrieben die Analysten. Bei Morgan Stanley
jedoch könnte sich der Umbau des Handelsgeschäfts als Herausforderung
erweisen.
Der Bieterwettstreit um den US-Düngemittelanbieter Terra Industries
ist derweil beendet. Das Unternehmen soll vom Branchenkonkurrenten CF
Industries übernommen werden. Zuvor hatte das norwegische Unternehmen
Yara International seinen Rückzug aus dem Bieterverfahren bekanntgegeben.
Aktien von Terra fielen um 1,24 % und die von CF Industries um 3,86 %.
Yara-Papiere aber sprangen in Oslo um 6,65 % in die Höhe.
Neue Nachrichten gab es auch vom weltgrößten kanadischen
Düngemittel-Hersteller Potash, der nun von einer deutlich
verbesserten Gewinnlage ausgeht. Zu der veränderten Situation hätten die
gestiegenen Einkommen der Landwirte und die leeren Lager des Zwischenhandels
beigetragen, hieß es seitens des Konzerns. Die Aktien sprangen um 7,13 % auf
125,27 Dollar in die Höhe.