05. Oktober 2012 14:47
Der Fehler eines Händlers hat dem indischen Aktienmarkt am Freitag eine Schrecksekunde beschert: Der Aktienindex Nifty stürzte blitzartig um 16 Prozent auf 4.888,20 Punkte ab. Der Handel wurde daraufhin automatisch gestoppt. Der Fehler wurde allerdings schnell ausgeräumt und am Ende schloss der Index nur mit einem Verlust von 0,7 Prozent.
Ausgelöst wurde das Chaos von 59 fehlerhaften Handelsaufträgen im Wert von 6,5 Mrd. Rupien (96,4 Mio. Euro), wie der Börsenbetreiber NSE mitteilte. Sie seien von einem einzelnen Handelsterminal eingegeben worden. Die Folgen waren verheerend: Anteilsscheine des größten nationalen Geldhauses, der State Bank of India, brachen um 14 Prozent ein, einzelne andere Titel sogar um mehr als 20 Prozent. Insgesamt seien umgerechnet 58 Mrd. Dollar an Börsenwert vorübergehend verschwunden, berichtete die Finanznachrichtenagentur Bloomberg.
Die Panne in Indien weckt Erinnerungen unter anderem an den legendären "Flash-Crash" im Mai 2010, als der US-Leitindex Dow Jones innerhalb weniger Minuten um fast 1.000 Punkte eingebrochen war. 862 Mrd. Dollar (aktuell 666 Mrd. Euro) an Börsenwert verschwanden kurzzeitig von der Bildfläche.
Pannen häufen sich
In diesem Jahr häufen sich die Pannen an den Börsen weltweit. Allein im August gab es binnen weniger Tage in New York, Madrid und Tokio gleich drei große Handelsaussetzer
. Der US-Börsenmakler Knight Capital häufte wegen einer Softwarepanne Anfang August einen Aktienberg im Milliardenwert zu aberwitzigen Preisen an und wurde erst durch das Einschreiten von Investoren gerettet.
Nach den jüngsten Kapriolen dürfte auch der Hochfrequenzhandel weiter in die Kritik geraten. Er entwickelt sich nach Einschätzung von Experten zunehmend zum allgemeinen Risiko: Durch die automatisierten Kauforders in großem Stil können bestimmte Aufträge innerhalb von Millisekunden eine Art Computer-Herdentrieb mit gewaltigen Kursschwankungen auslösen.
Erstens ist es Wahnsinn wie anfällig und labil dieses ganze System ist, wenn diese Szenarien von einem einzigen Terminal ausgehen, hier stellt sich zudem auch die Frage wieviel Macht diese Bankster eigentlich haben.
So wie es scheint würde eine handvoll dieser Schlipsträger reichen um die Welt ins Chaos zu stürzen.
Zum Zweiten sollen die Verursacher dann auch für den Schaden haften müssen, was natürlich auch zur Folge haben müsste, dass jeder nur soviel Macht und Geld in die Hand bekommt wie er selbst oder die Konzerne dahinter selber tragen können.
aber der börsenkrach 1929 war doch auch ein geplantes versehen ?!
stichwort - kennedy - clan ging reich aus der pleite .......ohne insider infos