14. Februar 2012 10:24

Originell? 

Leitl: Griechen sollen "Inseln verkaufen"

Wirtschaftskammer-Chef: "Symbolische Geste" würde "Griechen gut anstehen".

Leitl: Griechen sollen "Inseln verkaufen"

Wieder enttäuschen die Griechen: Heute hätten die Euro-Finanzminister zu einem Krisentreffen zusammenkommen sollen, um über die Auszahlung der nächsten Milliardenhilfe zu entscheiden. Aber: Die gefordeten Bedingung (ein noch härterer Sparkurs Athens) wurde nicht erfüllt – es gibt heute nur eine Telefonkonferenz.

In der EU wächst der Unmut, ein Euro-Austritt der Griechen wird immer häufiger als Möglichkeit ins Spiel gebracht. Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl sagt, die Griechen sollten jetzt ein Signal setzen, damit die Stimmung ihnen gegenüber in der EU wieder besser wird.

ÖSTERREICH: Die EU steht kurz davor, die nächsten Milliarden nach Griechenland zu schicken.
Christoph Leitl:
Wir helfen den Griechen jetzt aus ihrer misslichen Situation. Aber mit diesem Geld allein kommen sie nicht durch, sie müssen auch wieder Wachstum und neue Jobs schaffen – dafür brauchen sie noch mehr Geld. Und da sollten sie selbst etwas beitragen.

ÖSTERREICH: Wie?
Leitl:
Die Griechen könnten von sich aus ein paar ihrer mehr oder weniger abgelegenen, unbewohnten Inseln verkaufen.

ÖSTERREICH: Wer soll diese Inseln kaufen?
Leitl:
Die Türkei zum Beispiel, das wäre naheliegend. Es gibt zahlreiche dieser griechischen Inseln in Sichtweite der türkischen Küste – den Türken wäre das sicher viel wert, und Geld hat die Türkei.

ÖSTERREICH: Finanziell das Ruder herumreißen würde das in Griechenland kaum …
Leitl:
Es geht um eine symbolische Geste. Wenn sichtbar ist, dass die Griechen selbst einen Beitrag leisten, beschwichtigt das die kritischen Stimmen. Gerät ein Betrieb in Schieflage, schaut man auch, ob es Grundstücke und Immobilien gibt, die verkauft werden könnten. Auch Private müssen bei Finanzproblemen ihren Besitz reinbuttern. Was für Unternehmen und Private recht und billig ist, sollte es für ein Land wohl auch sein.

ÖSTERREICH: Staatspleite und Euro-Austritt Griechenlands sind für Sie kein Szenario?
Leitl:
Nein. Alle Experten sagen, das käme noch teurer und würde zu noch größerer Verunsicherung in Europa führen.

Straßenschlacht in Athen 1/17

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Autor: A. Sellner



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18 Postings
Conrad Blumauer meint am 25.02.2012 16:13:06 ANTWORTEN >
Wenn ein Wirtschaftskammer-Präsident uns ÖsterreicherInnen mit einer derart unangebrachten Äußerung (Griechenland soll Inseln - noch dazu an die TÜRKEI!!! verkaufen) in Verruf bringt, bleibt leider nur mehr zu sagen:
Wir fordern Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl auf zurückzutreten und sich für seine höchst unangebrachten Äußerungen zu entschuldigen!
buffi meint am 15.02.2012 12:29:17 ANTWORTEN >
oberpfeifn
Aug und Ohr meint am 15.02.2012 11:23:38 ANTWORTEN >
Griechenland hat seine nationale Souveränität im Kampf gegen die osmanische Besatzung gewonnen, und es hat einen großen Beistand von vielen Intellektuellen der damaligen Zeit, auch von einfachen (bewaffneten) Kämpfern aus allen Ländern Europas und nicht nur Europas erfahren. Wien war eines der wichtigsten intellektuellen Zentren der Griechen, die im 19. Jahrhundert den griechischen Widerstand vorbereitet haben. Die Habsburger ließen übrigens griechische Revolutionäre und Humanisten umbringen.

Dann kamen die Nazis, und ausgerechnet unter einem ehemaligen sozialdemokratischen Wiener Bürgermeister wurde die Aushungerung des griechischen Volkes raffiniert weiterbetrieben.

Und ausgerechnet an die Türkei - die wohl kaum als Demokratie bezeichnet werden kann - sollen Inseln, die in der Geschichte für Griechenland stets auch einen strategischen, nicht nur einen kulturellen, Wert hatten, verhökert werden?

Leitl möchte die in der Geschichte hart erkämpfte Souveränität des Landes zerschlagen, sein Vorschlag kommt einer dumpfen, gemeinen Provokation gleich und zeugt von platter Unkenntnis der Geschichte.
naschtednik meint am 14.02.2012 20:51:55 ANTWORTEN >
herr leitl, warum verkaufen sie nicht auch kärnten um einen symbolischen euro?
napoleon meint am 14.02.2012 18:01:50 ANTWORTEN >
Sollten verkaufen....
wer ist der käufer?
der herr dr.leitl!!!
damit er seine ruhe bekommen kann, vor den bösen Roten!
Gute fahrt nach Griechenland!
stefanmatun meint am 14.02.2012 17:54:42 ANTWORTEN >
und solche wie leitl würden die inseln billig kaufen um dort in ruhe das geraubte geld zu investieren.
WegmitderEU meint am 14.02.2012 17:43:11 ANTWORTEN >
@roterBaron Der macht doch nur deshalb den Vorschlag weil er sich billig eine eigene Insel kaufen will, für den Fall dass die Österreicher doch irgendwann aufwachen und diese Polit Versager aus dem Land jagen...
WegmitderEU meint am 14.02.2012 17:38:54 ANTWORTEN >
Gegenvorschlag: wir verkaufen alle Politiker, inkl. Leitl an die Griechen um einen symbolischen Cent! Das Problem dabei ist nur, diese Blindgänger sind nicht einmal einen Cent wert und die würde uns keiner abkaufen. Für diese Totalversager müssen wir ja auch noch Schmerzensgeld, in Form von Steuern, zahlen....
Die einzig richtige Maßnahme wäre: Die EU(DSSR) sofort auflösen und den (T)Euro ganz schnell wieder abschaffen!
Zillertaler333 meint am 14.02.2012 17:20:09 ANTWORTEN >
Alle unsere Ungustl-Politiker wären günstig zu verkaufen
Memphisto meint am 14.02.2012 15:45:04 ANTWORTEN >
Idiotisch.

Würde vielleicht der liebenswürdige Herr Leitl bereit mir seine Schlafzimmer Eckerl zu verkaufen? Ach ja, ein paar Meter des Ganges brauche ich auch...

Wie kann man so Hirnlos sein, einer Nation Verkauf ihres Landes zu empfehlen?!?

Herr Leitl sollte schleunigst sein Rücktritt bekannt geben!
feriengast meint am 14.02.2012 15:04:01 ANTWORTEN >
Da hat Herr Leitl vollkommen Recht wenn man in Not ist und Griechenland steht das Wasser
bis zum Hals sollens halt wirklich einige Inseln verkaufen um nicht unentwegs zu schnorren!!
Monthy84 meint am 14.02.2012 14:39:57 ANTWORTEN >
ich kauf mir eine, da die Griechen eh kein Geld haben, kann ich mir die Inseln eh schon um € 1000 kaufen ;-)
Yoyoko meint am 14.02.2012 14:08:09 ANTWORTEN >
Vorschlag: Rundumgrinser kauf grichische Inseln, zwangsvermarketet diese dann an alle mittelständischen Unternehmen landesweit. Das Gehalt der Angestellten wird dann in Inselteilchen gerechnet und "ausbezahlt". Im Pensionsalter angekommen, hat man sich dann so ein Fleckerl auf einer Insel erarbeitet und kann ausgesiedelt werden, mit Vorkaufsrecht auf die griechische Staastsbürgerschaft. Somit ist Österreich dann nicht mehr für die Pension zuständig und der Rundumgrinser kann das eingesparte Geld dann dazu verwenden, die Griechen vor einer neuerlichen Staatspleite zu schützen.
Chris999 meint am 14.02.2012 14:27:40
@Yoyoko - herrlicher Vorschlag, ich lach mich tot...;-)
Chris999 meint am 14.02.2012 13:10:41 ANTWORTEN >
Übrigens haben wir (DAS VOLK!!!) uns nie zu einer gemeinsamen Währung bekannt, die wurde genauso wie der ganze andere EU Müll von unseren vertrottelten und korrupten FÜHRERN auf's Auge gedrückt!!
Griechenland ist pleite weil eine AMERIKANISCHE RATINGAGENTUR gesagt hat "Der Ausblick für die gr. Wirtschaft ist schlecht", daher haben sie über Nacht die Zinsen auf Staatsanleihen von normalem Zinsniveau mehr als vervierfacht, die ganzen Milliarden die wir nach Griechenland schicken sind nicht zur Stützung der Wirtschaft oder für das Volk sondern zur Bezahlung der Zinsen für die griechischen Gläubiger.
Die USA (Fed) und die EU (EZB) sind gerade gemeinsam mit der IWF (Bank für internationalen Zahlungsausgleich) damit beschäftigt, den Euro zu zerstören und den Dollar wieder als Weltwährung zu etablieren, darum werden die Euroländer in den Bankrott getrieben.
Die Fed, die EZB, die Asiatische Zentralbank, jede Zentralbank auf der Welt ist eine PRIVATBANK und gehört Familien wie den Rothschilds, den Rockefellers und noch einigen anderen mächtigen Familien, die regieren die Welt, nicht unsere Politkasperl...
Jedes Land leiht sich Geld von der Zentralbank gegen Zinsen, und die Zinsen kassieren private Banker und Finanzjongleure, und wir sind die Idioten die denen ausgeliefert sind weil die meisten Menschen keine Ahnung haben (wollen) wie es läuft.
Wens interessiert der soll sich den Film "Zeitgeist" auf YouTube anschauen, da wird genau erklärt wie das Geldsystem aufgebaut ist und dass es ein System ist das nie funktionieren kann, denn wenn ich 1 Million Dollar drucke dann gibt es nur diese Million, die Zinsen darauf sind fiktiv und können nie gezahlt werden, weil sie gar nicht existieren...
sammalustig meint am 14.02.2012 12:27:39 ANTWORTEN >
Sicher, wir verkaufen Schönbrunn inkl. Tiergarten und kaufen uns die Insel Mykonos
und dort bleibt er dann für immer unser Rundumgrinser.
roterBaron meint am 14.02.2012 11:10:34 ANTWORTEN >
Der rundumgrinser hat immer wieder tolle Vorschläge, nur wer nimmt diesen Kasperl schon ernst!
Memphisto meint am 14.02.2012 15:46:04
Hast recht. Nur,... diesmal hat er sich selbst übertroffen.
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