07. September 2012 23:25

Wirbel um Verkaufspläne 

ÖBB: Bahn wehrt sich gegen Stronach

ÖBB-Chef Kern: "Unseriös und unfair"- Umfrage: 35 % für Stronach als ÖBB-Käufer.

ÖBB: Bahn wehrt sich gegen Stronach
© TZ ÖSTERREICH, APA, ÖBB

Was als scheinbarer Gag begann, wird immer mehr zum Polit-Aufreger. Milliardär Frank Stronach griff den von VP-Chef Michael Spindelegger im ORF-Sommergespräch geäußerten Vorschlag, er solle die ÖBB kaufen und sanieren, auf: Er stehe bereit, ließ Stronach aus Kanada ausrichten.

ÖBB
Umfrage: Soll Stronach die ÖBB kaufen?

Jetzt will Spindelegger ihn beim Wort nehmen. Einen Verkauf von Teilen der ÖBB an Stronach könne er sich gut vorstellen, so Spindelegger zu ÖSTERREICH (siehe Interview unten).

SPÖ tobt
„Die ÖBB stehen nicht zum Verkauf“, teilt Infrastrukturministerin Doris Bures mit. Auch die Gewerkschaft ist empört. ÖBB-Chef Christian Kern hält die Debatte für „unseriös“ und „hochgradig unfair“. Er verwehrt sich entschieden dagegen, dass die Bahn schlechtgemacht und nun als „wirtschaftlicher Desasterfall“ dargestellt werde. „Wir werden ein Jahr früher als angekündigt, nämlich heuer, schwarze Zahlen schreiben“, betont Kern.

 

"Stronach soll Güter- & Personenverkehr kaufen"

ÖSTERREICH: Stronach will die ÖBB übernehmen. Steht Ihr Angebot noch?
Michael Spindelegger: Selbstverständlich. Er hat jetzt einmal gesagt, dass er die ÖBB übernehmen will. Aber bisher noch kein Konzept vorgelegt. Wenn er in Österreich ist, werde ich ihn gerne zu Gesprächen treffen.

ÖSTERREICH: In VP-Kreisen gab es den Vorschlag, die ÖBB für 1 Euro an Stronach zu verkaufen.
Spindelegger: Über den Preis reden wir am Schluss. Ich kann mir einen Verkauf von einigen Teilen der ÖBB aber gut vorstellen. Zum Beispiel für den Güterverkehr, aber auch für den Personenverkehr. Die Schieneninfrastruktur werden wir aber ­sicher behalten.


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10 Postings
Frosch meint am 09.09.2012 13:41:43 ANTWORTEN >
Der Stronach würde gar nichts und schon gar nicht ausmisten!
Der würde die Negativposten sozialisieren - sprich, der Allgemeinheit zur Last legen und die Aktivposten würde er abgreifen - es läuft immer so bei Privatisierungen.
Zusätzlich zur Post gäbe es dann auch bei den ÖBB diese Karriere-Center.

Wahrscheinlich werden die dumpfen Befürworter Stronachs mit einem Rundgang in seinem Schloss am Wörthersee (Reifnitz) belohnt - ebenfalls ein Segen der Privatisierung.
SOS_Wien meint am 08.09.2012 19:59:58 ANTWORTEN >
Der Stronach würde dort ordentlich ausmisten. Normales Angestelltenverhältnis für alle, alle die nicht gebraucht werden und die, die nichts können - WEG!
Das wäre ein Weg aus den Schulden und der geht nur, wenn in dem Privilegienstadl ordentlich ausgemistet wird!
Stadtlaus meint am 09.09.2012 15:53:15
Soll er doch gleich ganz Österreich kaufen mit SOS-Wien als Rabatt
bucaka meint am 08.09.2012 18:43:10 ANTWORTEN >
Ist Klar, da is aus mitn Privilegienstadl !
bucaka meint am 08.09.2012 18:43:01 ANTWORTEN >
Ist Klar, da is aus mitn Privilegienstadl !
bucaka meint am 08.09.2012 18:42:44 ANTWORTEN >
Ist Klar da is aus mitn Privilegienstadl !
vrael (GAST) meint am 08.09.2012 15:29:15 ANTWORTEN >
"schwarze Zahlen"? - Ja aber nur, weil jeder 7. Steuereuro in die ÖBB fließt
pipanne (GAST) meint am 08.09.2012 13:18:07 ANTWORTEN >
Die ÖBB könnte Froh sein wenn Frank stronach sie Übernimmt. Frank Stronach wäre der einzige vermutlich der dieses Unternehmen schuldenfrei mit Gewinn weiterführen kann. Dise besetzung der ÖBB bis zur Ahnungslosen Ministerin ist nur ein Parteipolitisches Freunderlwirtschftliches team. Denen ist wichtig was kann ich kassierern. Das defizit zahlt eh der Steuerzahler. Das man die Leute in der Bahn stehen lässt weil man Wagon zum einsparen abzieht, zeigt doch die unfähigkeit die das entscheiden. Bei uns in Österrecih weren Hansdesschüler Minister und Parteiangehörige Chefs. Man braucht anscheinend nur Parteimitgliedsbeitrag bezaheln. Der Traumjob ist vsich sicher.
napoleon meint am 08.09.2012 08:25:43 ANTWORTEN >
Die Chinesen wären zu haben,
Herr Außenminister!
Habens die vergessen?
Die ÖBB gehören umgewanelt in eine Genossenschaft und gehört mehrheitlich den Gemeinden.
Spindelegger ist halt wer, der niemand ist!
fenzi7 (GAST) meint am 08.09.2012 08:04:27 ANTWORTEN >
Für diesen "Gag" sollte Spindelegger entmündigt werden, soviel Schwachsinn ist selbst für einen Politiker zu viel.
Und dieser senile, alte Greis Stronach sollte sich lieber ein schönes Altersheim kaufen, der weiss ja nicht mehr, was er da für einen Blödsinn verzapft.
Mit zehntausenden Arbeitsplätzen solche Scherze zu machen, ist echt zum Kotzen!!!
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