ÖVAG-Aktionäre holten den Bund an Bord

Einstimmiger Beschluss

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ÖVAG-Aktionäre holten den Bund an Bord

Die Aktionäre der Österreichischen Volksbanken AG (ÖVAG) haben am Donnerstagabend den Staat als rettenden neuen Aktionär an Bord geholt. Der Bund ist nach einer Kapitalerhöhung in der Bank nun mit 43,3 Prozent beteiligt, längstens bis 2017. Dann muss der Anteil wieder verkauft sein.

Vor dem Kapitaleinschuss erfolgte ein teurer Kapitalschnitt, mit dem viel Steuergeld verbrannt wurde. Den Staat kostet die Rettung des Volksbanken-Spitzeninstituts mehr als eine Milliarde Euro.

Die Beschlüsse zu den Kapitalmaßnahmen fielen nach mehr als neun Stunden in der Hauptversammlung einstimmig. Der Vorstand wurde für 2011 entlastet. Nun stehen in der Aktionärsversammlung die weiteren Beschlüsse an, darunter die Neuwahl der Aufsichtsräte.
 

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