12. Oktober 2011 00:09

Regierung stürzte 

Slowakei lehnt Euro-Rettung ab

Im Laufe der Woche wird aber nochmal über den Rettungsschirm abgestimmt.

Slowakei lehnt Euro-Rettung ab
© EPA / Peter Hudec

Die geplante Ausweitung des Euro-Rettungsschirms EFSF ist im slowakischen Parlament vorerst gestoppt worden. Damit ist die Regierung von Premierministerin Iveta Radicova ebenfalls gescheitert. Radicova hatte das an den weltweiten Finanzmärkten mit Spannung erwartete Votum am Dienstag mit der Vertrauensfrage verknüpft. Eine weitere Abstimmung über den Rettungsfonds in den kommenden Tagen ist aber wahscheinlich. Im Unterschied zu nationalen Gesetzen darf im slowakischen Parlament über internationale Verträge auch ein zweites Mal abgestimmt werden.

Es sei aber davon auszugehen, dass der Plan bis Ende der Woche das Parlament passiere, sagte Finanzminister Ivan Miklos am Dienstagabend. Radicova bereitete noch am Abend den Weg für Verhandlungen mit der Opposition. Sie habe ihre Koalitionspartner gebeten, mit der linken Oppositionspartei Smer Gespräche über eine gemeinsame Zustimmung zum EFSF aufzunehmen, erklärte sie.

Nur 55 von 150 Abgeordneten stimmten zu
Nur 55 der 150 Abgeordneten stimmten für die Ausweitung des Rettungsschirms und sprachen damit auch der Premierministerin das Vertrauen aus. Neun Abgeordnete votierten dagegen, 60 enthielten sich der Stimme. Sowohl der neoliberale Koalitionspartner SaS als auch die linksgerichtete Opposition hatten der Regierungschefin die Gefolgschaft schon vor der Abstimmung versagt. Eine Abstimmungsniederlage in der Vertrauensfrage bedeutet in der Slowakei automatisch den Sturz der gesamten Regierung.

Die Regierung ist mit der verlorenen Vertrauensfrage zwar gescheitert, bleibt aber formell im Amt, bis eine neue gebildet ist. Radicova muss dem Staatspräsidenten Ivan Gasparovic ihren Rücktritt erklären. Nach Annahme von Radicovas Demission kann der Präsident einem anderen Politiker den Auftrag zur Regierungsbildung erteilen. Theoretisch könnte er auch nochmals Radicova beauftragen. Üblicherweise gibt der Präsident aber dem Vorsitzenden der stärksten Parlamentspartei zuerst den Auftrag zur Regierungsbildung - das ist Oppositionsführer Robert Fico

Ringen um Unterstützung der Opposition
Fico, unter dessen Ägide als Premierminister die Slowakei Anfang 2009 der Eurozone beitrat, hatte im Vorfeld der Entscheidung immer eine mögliche Zustimmung seiner Partei mit einem Rücktritt der Regierung verknüpft. "Die Slowakei muss zustimmen, weil die Krise ohne Rettungsschirm nur noch größer werden kann", sagte Fico. "Uns ist wichtig, einen Ausweg zu finden. Aber am Zug ist vorläufig noch die Regierung." Ein Abgeordneter von Ficos linksgerichtete Partei Smer, Jan Pociatek, deutete ein Ja bei einer neuerlichen Abstimmung an. Er erklärte, das Votum könne noch "diese Woche" stattfinden.

Die finanzielle Beteiligung an den europäischen Hilfen für verschuldete Staaten ist schon lange ein Streitpunkt in der Vier-Parteien-Koalition in der Slowakei. In einem eindringlichen Appell hatte Radicova in der Früh noch einmal für ein Ja zur EFSF-Erweiterungen geworben, weil es dabei um die Zukunft der Slowakei in Europa gehe. "Es ist für einen slowakischen Premier inakzeptabel, eine Isolierung der Slowakei zu erlauben", hatte sie betont. Radicova übte nach der Abstimmung Kritik in Richtung des bisherigen Regierungspartners SaS: "Wollen wir tatsächlich sagen, dass 17 Regierungen nur aus Dummköpfen bestehen?" Die Bedeutung der EFSF-Entscheidung für ihr Land begründete sie so: "Wir sind eine kleine, exportorientierte Wirtschaft, die unter anderem auch davon abhängig ist, dass deutsche Firmen hier Arbeitsplätze schaffen. Wir können so große Probleme nur gemeinsam lösen."

Richard Sulík: "Wir sind nicht verantwortlich"
Parlamentspräsident Richard Sulik sagte nach der Abstimmung: "Wir sind nicht verantwortlich für den Sturz der Regierung." Sulik und seine SaS hatten gefordert, dass die Slowakei sich nicht am Stabilisierungsmechanismus ESM beteiligt, der dem EFSF ab 2013 folgen soll. Sulik vertritt die Haltung, dass Schulden nicht mit Schulden bekämpft werden sollten. Sulik hob zudem hervor: "Wir haben nicht diese Abstimmung mit der Vertrauensfrage verbunden. Aber so einen großen Schaden für die slowakischen Steuerzahler wollten wir nicht mitunterschreiben."

 Bei dem Votum sollten die slowakischen Abgeordneten über eine Nachbesserung des EFSF entscheiden. Damit der Rettungsfonds tatsächlich Notkredite von 440 Mrd. Euro ausreichen kann, soll der Garantierahmen auf 780 Mrd. Euro erhöht werden. Mit dieser Bürgschaft sichern die Euro-Länder, dass sich der EFSF-Fonds günstig selbst Geld borgen kann.

Der geplante erweiterte EFSF-Fonds erhält mehr Geld und neue Instrumente, um schneller reagieren zu können. So kann er künftig auch Anleihen kriselnder Staaten kaufen - sowohl von Regierungen als auch von Investoren. Angeschlagene Länder können zudem vorsorglich Kredite erhalten. Auch können Euro-Länder Geld bekommen, um ihre Finanzinstitute in einer Schieflage stützen zu können.

16 von 17 Euro-Ländern gaben bereits Grünes Licht
Der EFSF kann nur in Kraft treten, wenn er von allen 17 Euro-Staaten angenommen wird. Die Slowakei ist das letzte Land, aus dem die Zustimmung noch fehlt. Die Parlamente vieler EU-Länder - wie Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien - hatten in den vergangenen Wochen den vom Euro-Gipfel im Juli beschlossenen Aufgabenerweiterungen des EFSF und einer Erhöhung der Mittel zugestimmt. In Österreich stimmte der Nationalrat am 30. September in einer Sondersitzung der EFSF-Aufstockung mit der Mehrheit von Koalition und den Grünen zu. Die Haftungsverpflichtung für Österreich wird damit von 12,2 auf 21,6 Mrd. Euro angehoben. Dazu kommen noch Kosten und Zinsen, die auf bis zu 7,1 Mrd. Euro geschätzt werden.

Sollte in Bratislava aber doch eine Zustimmung erreicht werden, ist die Erweiterung des Rettungsschirms beschlossene Sache. Danach müssen aber noch wichtige Details zur Arbeitsweise und Nutzung des Fonds geklärt werden - etwa bei Finanzspritzen für angeschlagene Banken. Ein Gesamtpaket soll bis Ende des Monats geschnürt sein.

Den großen Live-Ticker zum Nachlesen finden Sie auf Seite 2 >>>


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33 Postings
mr. monk meint am 12.10.2011 15:50:10 ANTWORTEN >
ich halte den slowaken die daumen! zieht es durch!!! ich kann es mir garnicht ausmalen, wie man bei den gehältern überleben kann geschweige von noch niedrigeren pensionen.
und dann wird auch noch verlangt, dass sich die slowakei verschuldet um den nimmer satten griechen noch mehr in den fass ohne boden zu stopfen. bleibt dabei - sagt nein!
maestro1 meint am 12.10.2011 13:03:00 ANTWORTEN >
gut gemacht, jedem wird geld zugesagt und uns normalem volk werden die kosten aufgedrückt indem alles teuerer wird die steuern erhöht werden usw..
alpi meint am 12.10.2011 12:09:52 ANTWORTEN >
Das ist super!!! Endlich ein Land wo die Bevölkerung Ernst genommen wird!!!
Wir brauchen den Teufel EU nicht. Die EU ist eine krimnelle Organisation wie Hitler Sie wollte.
Hitlers Pläne wurden durch die EU erfüllt.
Sofortiger Austritt aus der EU.
Unsere Politiker sind nur kriminelle Betrüger auf Kosten der Bürger!!!!!
kementatore meint am 12.10.2011 08:49:26 ANTWORTEN >
ich wette alle experten und alle eu-heinis, die sich eu-politiker schimpfen, sind froh, das die slowaken nein gesagt haben.....
außerdem müßte man eu in fdsw umbenennen "franz. deutsche spiel wiese"
peterpeter meint am 12.10.2011 06:01:35 ANTWORTEN >
wenn slowakei zustimmt, braucht im paar monaten fur sich selbst en rettungschirm, und alle state werden wieder zahlen. und das geht so weiter, bis kein staat mehr geld hat. und warum sollten leute mit 300-400+-euro monatslohn(meiste leute) helfen griechen die bekommen 1200-2000 monatslohn. wenn die lohne nur um halbe sinken, haben die geld im uberschuss.
oe26 meint am 12.10.2011 01:37:26 ANTWORTEN >
Das ist sicher nur politisches Geplänkel. Das kennen wir schon. Zuerst sind ein paar dagegen, dann versuchen sie ihre daraus ergebende Machtposition auszunutzen und dann stimmen sie doch zu, nachdem ihnen dann irgendwas versprochen wird. Die Politiker, die jetzt nein gesagt haben, werden umfallen, wie es auch in der Vergangenheit so war. Leider!

In wie vielen Ländern haben die Politiker eigentlich das Volk befragt, ob hier Billionen Euro hin- und hergeschoben werden sollen? In 0?
swing54 meint am 11.10.2011 22:42:11 ANTWORTEN >
Jetzt geht die EU endlich den Bach runter geil, geiler, am geilsten. Sorry, habe keine Zeit mehr - muss wieder den FOREX-Bildschirm beobachten ==> bin EUR/USD shoooooooort es geht runter und ich verdiene richtig Geld! Ich habe jeden tag gegen den EUR gewettet! Un d es läuft einfach geil! Danke Jungs, von mir aus kann das noch ein paar monate so weitergehen - und Tschüsssiiiiiiiiiiiiiiiiiii....
Slowakin meint am 11.10.2011 22:41:13 ANTWORTEN >
Ich bin Slowakin und die Frau Merkel soll ein Monat in der Slowakei mit mind. Lohn 270€ auskommen mit Ing. Titel. Mal schauen ob sie es schafft. Es ist hart hier zu leben aber wir haben unsere Hausaufgaben gemacht um in die EU zu kommen.
Memphisto meint am 11.10.2011 23:55:28
Richtig so!
Solange der Standard in der EU (Norwegen mind. Lohn 2.500,- € - Slowakai 200,- €!!!!!!!!!!!!) so krase Unterschiede vorweist - GIBT ES KEIN GLÜCKSEELIGKEIT IN DER EU!!!

Politiker haben versagt!
Stürzen wir alle Regierungen in ganz EU, und wählen wir neue!
Mag. Robert Cvrkal meint am 11.10.2011 22:35:13 ANTWORTEN >
Man sollte sich nicht zu früh freuen und es bleibt abzuwarten mit welchen Zugeständnissen letzten Endes dann doch die Zustimmung der Slowakei zum Rettungsschirm erkauft wird. Sollten jetzt an die Slowaken zusätzliche Zugeständnisse gemacht werden, dann wäre meines Erachtens eine neuerliche Abstimmung in allen Staaten notwendig. Um eine Verschleierung zu verhindern bedarf es absoluter Transparenz in dieser Angelegenheit .

Troldmose meint am 11.10.2011 22:31:14 ANTWORTEN >
Dasselbe Kasperltheater wie in Irland. So lange abstimmen lassen bis ein genehmes Ergebnis herauskommt.
Andy323 meint am 11.10.2011 22:30:07 ANTWORTEN >
Warum am Freitag noch eine Abstimmung? Wird wieder so lang abgestimmt bis das Ergebnis paßt? Nein ist nein, und damit basta.
finn777 meint am 11.10.2011 22:19:50 ANTWORTEN >
Ein Bravo der Slovakei !!! Weiter so!!! Tretet der EU ind den Allerwertesten!!!
kurtiblahovec meint am 11.10.2011 22:18:02 ANTWORTEN >
Bravo Slowakei.
cest praci slovaci meint am 11.10.2011 19:52:42 ANTWORTEN >
mir wird schlecht, wenn ich dieser stillstandregierung zusehe - korrupt bis in die unterhosen, 40% der richter korrupt, die polizei korrupt,jede menge stasileute in top positionen wie im kommunismus -intelegente junge leute laufen weg der rest zigeuner und vietnamesen - und diese land ist in der eu - gute nacht slowakei
erko07 meint am 11.10.2011 22:07:31
gut, dass Sie am Ende "Slowakei" geschrieben haben - bis war ich mir sicher, Sie schreiben über die Alpenrepublik.
TWITTER meint am 11.10.2011 19:03:19 ANTWORTEN >
Ich kann die Argumente gegen den EU-Rettungsschirm aus der Sicht Slowakei nachvollziehen.
Warum sollen die Slowaken wegen der Misswirtschaft der Griechen selbst Probleme bekommen.
Zahlen sollen primär die Banken und die EU-Länder, die vor der Krise in Griechenland sicher auch gute Geschäfte in Griechenland machten. Ein NEIN aus Bratislava wäre jedenfalls eine Bereicherung für die EU und ich glaube nicht, dass dieses eine Finanzcrash auslösen würde.
Stiller Beobachter meint am 11.10.2011 18:38:32 ANTWORTEN >
Leute, wie wenig die Menschen wissen und von der Sache verstehen. Die Slowaken stimmen nicht über Griechenland ab. Die Reform des EFSF hat nichts mit den Krediten für Griechenland zu tun, die 110 Milliarden sind längst genehmigt und stehen zur Verfügung. Und sie stimmen auch nicht über den EFSF generell ab. Wenn sie nein sagen, wird er nicht ausgeweitet, bleibt aber bestehen. Dann so, wie er vorher war.
NeuesVonGestern meint am 11.10.2011 17:51:33 ANTWORTEN >
weil die eu keine eier hat, verläßt man sich auf slowaken.....
diese wischiwaschi vereinigung diktiert von deutschen u. franzosen...
einige sind dabei, die anderen haben nicht mal den euro
die einen nehmen nur zahlen aber nichts ein... und österreich zahlt - goschnhalten - zahlt

weil wir den übergscheiten mittelstand haben !!!!
cameron1970 meint am 11.10.2011 17:42:31 ANTWORTEN >
Der mögliche Retter Europas heißt RICHARD. Richard Sulík.
jfg meint am 11.10.2011 17:27:19 ANTWORTEN >
Danke liebe Slowaken unsere Politiker sind leider feige Schweine!
Andy323 meint am 11.10.2011 16:37:21 ANTWORTEN >
Hoffentlich verläßt sie nicht der Mut!
Toko (GAST) meint am 05.06.2012 19:55:37
Dies was im Falle der Slowakei passierte, soltle doch jedem Bfcrger zu erkennen geben, dadf wir in einer EU-Dikatur leben. Es wird in allen Bereichen eben zur Not, so lange abgestimmt, bis man das gewfcnschte Ergebnis hat!Wenn eine Regierung demokratisch einen Beschluss ablehnt, dann ist dies zu akzeptieren, Wenn dann nicht mal eine ganze Woche spe4ter nochmals wegen der gleichen Sache abgestimmt wird, und nun diesem Beschluss zugestimmt wird, dann ist dies ein klarer Beweis ffcr die EU-Diktatur.
galileo2 meint am 11.10.2011 15:30:38 ANTWORTEN >
ich würde sagen, rausschmeissen das betrügergesindel. wie kommen wir dazu, dieses pack jahrelang mit zu finanzieren.
Abecednik meint am 11.10.2011 14:21:44 ANTWORTEN >
Blöd ist, das der Fico die gleiche sorte wie Orban ist. Für die Slowaken kann es deswegen auch die letzte Ölung bedeuten.
elmer meint am 11.10.2011 12:48:36 ANTWORTEN >
Die Slowakei wird zum Retter der Völker wenn sie standhaft bleiben.
Schluß mit der Geldverschwendung gebt der griechischen Politik die letzte Ölung.
Abecednik meint am 11.10.2011 12:32:34 ANTWORTEN >
Die Politikern der Slowakischen partei SaS haben die Sophies Entscheidung vor sich.

Der Rettungschirm bedeutet für die slowakischen Bürger eine Schuldanhebung um 15 Prozent des Bruttonationaleinkommens. Wenn die Regierung fällt und Fico zu Macht kommt, schafft er locker die 15 Prozentige Schuldanhebung im 2 Jahren auch ohne dem Rettungsschirm.
Stefan aus der Slowakei meint am 11.10.2011 12:29:33 ANTWORTEN >
Na ja, ich bin ein Slowake und ich beobachte die schwere Situation bei uns. Es ist schwer den Griechen zu helfen wenn die Griechen Probleme haben diese Hilfe auch in den Tatsachen umzuwandeln. Ich bin gegen die Hilfe fuer die Griechen.
karli meint am 11.10.2011 12:11:57 ANTWORTEN >
Slowaken die Hoffnungsträger der EU-Bevölkerung .Nur mit einem Nein kann man diese Verlogenen Griechischen politiker in die Schranken weissen.In diesen Land ist Steuerhinterziehung Normalität.
Stimmt dagegen! meint am 11.10.2011 12:10:52 ANTWORTEN >
hoffentlich geht Griechenland pleite....
Mag. Robert Cvrkal meint am 11.10.2011 07:18:06 ANTWORTEN >
Die Griechen sind das beste Beispiel dafür was passiert, wenn Gelder ohne echte Kontroll- und Sanktionsmöglichkeiten überwiesen werden. Nämlich die europäischen Steuerzahler sollen blechen und die Hellenen investieren weiter in Panzer usw. als ob ihnen ihr aus den Fugen geratene Haushalt nichts angeht.

Auch die mögliche Ansteckungsgefahr ist kein Argument, da durch die Vernetzung der Finanzwelt sowie der übernommenen Haftungen für die maroden Staaten schon längst aus einer anfänglichen Länderkrise eine Eurokrise geworden ist.

Durch die notwendige zweistufige Rettung (zuerst Staaten - Griechen, Irland und Portugal und weitere werden folgen - jetzt Finanzsektor), die von vornherein zum Scheitern verurteilt war ist auf fahrlässige Weise viel Steuergeld nahezu wirkungslos verbrannt worden. Da mit der Wirtschaftsleistung einzelner Staaten niemals deren Schulden bedient werden kann, wobei einzelne Staaten sogar für die Zinsen neue Kredite aufnehmen mußten, war für Personen mit Hausverstand von vorherein klar, daß ein Schuldenschnitt unausweichlich ist. Durch Zockerei haben auch einige Finanzinstitute ihre Existenz gefährdet und jetzt soll der Steuerzahler neuerlich die Verluste tragen.

Der österreichische Steuerzahler hat genug gezahlt für marode Staaten und für Politiker deren einziger Lösungsansatz eine Verpfändung der Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder darstellt.
Bleibt meint am 11.10.2011 00:19:11 ANTWORTEN >
hart liebe slowaken und geht nicht wie irland der EU auf den leim.
Troldmose meint am 11.10.2011 00:16:05 ANTWORTEN >
Ein Bankrott Griechenlands wäre schrecklich - ein ewiges Mitschleppen der Griechen, ein Schrecken ohne Ende.
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