20. Jänner 2012 12:12

Stichtag 29. Februar 

AUA-Mitarbeiter drohen nun mit Streik

Der Vorstand will drastische Änderungen bei Kollektivverträgen.

AUA-Mitarbeiter drohen nun mit Streik
© APA/RENE VAN BAKEL

Bei der weiter schwer defizitären AUA geht es jetzt ums Überleben in der Lufthansa-Gruppe. Ein radikaler Schnitt in Konzernstrukturen und Kollektivverträgen soll das Ruder in der Österreich-Tochter herumreißen. Die Gewerkschaft lehnt einseitige Vorgaben ebenso wie ein kurzfristiges Ultimatum zur Unterschrift unter neue Verträge ab und stellt sich auf einen größeren Arbeitskampf ein.

Personal protestiert gegen AUA-Sparpläne
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Betriebsversammlung des AUA-Bodenpersonals
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Betriebsversammlung des AUA-Bodenpersonals
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Betriebsversammlung des AUA-Bodenpersonals
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Betriebsversammlung des AUA-Bodenpersonals
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Betriebsversammlung des AUA-Bodenpersonals
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Betriebsversammlung des AUA-Bodenpersonals
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Betriebsversammlung des AUA-Bodenpersonals
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Betriebsversammlung des AUA-Bodenpersonals

   Dies gaben GPAdjp-Vize Karl Proyer und AUA-Bodenbetriebsratschef Alfred Junghans am Freitag nach einer Betriebsversammlung mit fast tausend Beschäftigten des Bodenpersonals in Wien-Schwechat bekannt.

Mitarbeiter verängstigt
  Die Leute seien verängstigt, hätten Angst vor einem zweiten Semperit-Schicksal, sagte Junghans vor Journalisten - sprich: "man macht die Leute billiger und dann geht es sich doch nicht aus".

   Obwohl es in den Plänen des Managements unter Jaan Albrecht ums nachhaltige Überleben der AUA geht, ist für Junghans "keine Rede von Konkurs im Moment". Da gebe es auch keine Veranlassung. Auch Proyer lehnt es ab, über eine Insolvenz zu spekulieren und warnt davor, der Belegschaft mit solchen Szenarien zu drohen.

Neuen Kollektivvertrag abgelehnt
   Einen von der AUA bzw. der Wirtschaftskammer Anfang der Woche übermittelten neuen Kollektivvertragsvorschlag lehnt die Gewerkschaft rundweg ab. Einen von den Arbeitgebern bereits für 23. und 24. Jänner - also nächste Woche - anberaumten Unterschriftstermin lehnen die Arbeitnehmervertreter - sowohl für Bodenpersonal als auch Piloten und Flugbegleiterinnen - als Zumutung ebenfalls ab. Dass die AUA dann den Kollektivvertrag eben einseitig kündigt, darauf stellt sich die Arbeitnehmerschaft offenbar schon ein.

Stichtag 29. Februar
  Proyer versicherte Bereitschaft zu einer größeren Auseinandersetzung. Für weitere Betriebsversammlungen und allenfalls Streik wartet die Belegschaftsvertretung den 29. Februar ab. Da ist eine entscheidende Aufsichtsratssitzung zum bevorstehenden gravierenden Sparpaket. Vor allem aber ist dies ein Stichtag für die Inflationsabgeltung für Teile der AUA-Gagen.

   "Wenn dann schon ein Cent fehlt, sehen wir uns wieder", kündigte die Gewerkschaft heute an. Dann ist für Proyer auch eine Urabstimmung für Streiks fällig. "Vernünftigen Verhandlungen" will sich die Belegschaft aber nicht verweigern.

Auf der nächsten Seite der Live-Ticker zum Nachlesen!


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5 Postings
Areval meint am 21.01.2012 14:13:19 ANTWORTEN >
Wenn man aus der Verlustzone fliegen will, muß der Vorstand eben entsprechende Maßnahmen setzen, d.h. Einsparungen auf der Personalseite, wie neuer Kollektivvertrag
Überprüfung der Overheads e.t.c. und wer das nicht akzeptieren will, der soll gehen !
marrtinvienna meint am 21.01.2012 11:33:14 ANTWORTEN >
also mich wundert das nicht wirklich, wenn man sich ansieht welches "service" austrian anbietet. wenn man zb. für einen flug 3.000 euro bezahlt, danach etwas reklamiert und nach 2! monaten eine standardisierte antwort vom "kundenservice" erhält, dann sieht man welchen stellenwert der kunde in diesem sauladen hat. irgendwann rächt sich solch ein verhalten eben...
panzer meint am 20.01.2012 12:24:52 ANTWORTEN >
Die AUA Mitarbeiter haben eine automatische Inflationsanpassung und automatische Gehaltserhöhungen!

6500 Mitarbeiter für 42 Flugzeuge, wie konnte das überhaupt so lange irgendwie funktionieren?

Den Laden kann man nur mehr in den Konkurs schicken und das wird die Lufthansa auch tun!

Die können sich dieses System nicht gefallen lassen!

bucaka meint am 20.01.2012 11:43:29 ANTWORTEN >
Hauptsache die unfähigen Bosse verdienen genug.
bucaka meint am 20.01.2012 11:42:06 ANTWORTEN >
Die AUA wird von der Lufthansa so lange Trockengelegt und das Personal genötigt bis es Sie nicht mehr gibt .
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