13. März 2012 23:12

Harte Nuss für Personal 

AUA verschärft Druck auf Piloten

Heute tagt Aufsichtsrat der Lufthansa zu frischem Geld für die AUA.

AUA verschärft Druck auf Piloten
© austrianaviation.net / Peter Unmuth

Die AUA und vor allem ihre Mutter Lufthansa erhöhen noch einmal den Druck auf die Piloten, billigeren Kollektivverträgen (KV) zuzustimmen. Bis zur AUA-Aufsichtsratssitzung am Dienstag hatte es ja keine Einigung mit dem Betriebsrat gegeben. Jetzt gibt es noch eine letzte Galgenfrist bis 31. März. „Bis dahin stehen die Türen offen für Gespräche“, so AUA-Aufsichtsratschef und Lufthansa-Vorstand Stefan Lauer.

Lufthansa knüpft Kapital-Spritze an Piloten-Einigung
Sollten die Verhandlungen scheitern, kommt der Zwangsübergang auf die rund 25 Prozent günstigeren Verträge der AUA-Regionalflugtochter Tyrolean. Grünes Licht dafür gab der AUA-Aufsichtsrat gestern. Die Übertragung der AUA-Bordmitarbeiter auf Tyrolean wird parallel zu weiteren Gesprächen vorbereitet.

Die Situation der chronisch defizitären AUA ist jedenfalls ernst, sie braucht frisches Geld. „Die AUA hat heute nicht mehr ausreichend Kapital“, sagte Lauer. Geld von der Lufthansa wird auch für die geplante Umstellung der AUA-Mittelstreckenflotte von Boeing auf Airbus benötigt.

Genehmigen muss die Kapitalspritze der Lufthansa-Aufsichtsrat, der heute Abend in Frankfurt tagt. Ob das Gremium bereits heute Ja sagt, ist offen – nachdem die Einigung mit dem fliegenden Personal noch aussteht. Aber: „Es steht für mich außer Frage, dass wir das Management dabei unterstützen, die AUA wieder fit und wettbewerbsfähig zu machen“, so Lauer. Am Donnerstag könnte eine Entscheidung der Lufthansa bekannt gegeben werden.

Insgesamt soll das AUA-Sparpaket heuer 220 Mio. Euro schwer werden. Rund 180 Millionen davon sind fixiert (u. a. Gebührensenkungen durch Flughafen und andere Partner), es fehlen noch die rund 40 Millionen bei den Piloten. Die Boden-Beschäftigten erklärten sich bereit zu einer Null-Lohnrunde bis Ende 2013 und Verhandlungen über ein neues Einkommensmodell. AUA-Chef Jaan Albrecht: „Wir haben mit 100 Partnern gesprochen, 99 unterstützen uns.“

Boden-Personal bereit zu Null-Lohnrunde bis 2013
Für Verhandlungen sind jetzt noch einmal gut zwei Wochen Zeit. „Wir werden weitere Gespräche aufnehmen, wenn das Unternehmen das möchte“, so Bord-Betriebsratschef Karl Minhard. Ob eine Einigung realistisch ist, wollte er nicht spekulieren. „Wenn es beide Seiten wollen, wird es etwas geben.“ Die Belegschaft habe aber schon viel angeboten, zusätzlich zu früheren Einsparungen.


Seite 2: Alle Hintergrund-Infos zu den Verhandlungen

Autor: (sea, std)

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18 Postings
rubikon meint am 14.03.2012 00:42:37 ANTWORTEN >
Frisches Geld von der Lufthansa zur Sanierung der AUA ist doch nicht zu erwarten!
rubikon meint am 14.03.2012 00:40:52 ANTWORTEN >
Sieht das Einkommensteuergesetz begünstigte Abfertigungen(Anzahl der Monate) mit dem Steuersatz von 6 vH unbegrenzt vor?
Brieftaube01 (GAST) meint am 13.03.2012 18:17:28 ANTWORTEN >
gottseidank haben hier einige Poster nichts zu melden in der Realwirtschaft..... und genau 80%, die sich über die AUA aufregen, fliegen trotzdem mit der AUA.....
aber keine Sorge, für Euch gibts noch die Brieftaube, die bringt euch vielleicht weiter....
wer sagt da nein (GAST) meint am 13.03.2012 18:14:10 ANTWORTEN >
emirates: bietet den aua piloten an, villa in dubai+auto und chaffeur, höheres gehalt, und das steuerfrei in dubai...wenn die piloten selber kündigen und wechseln!

keine ahnung wo hier immer leute meinen dass nur die aua gut zahlt, ....
wacht auf ihr träumer!
ganzwien (GAST) meint am 13.03.2012 16:30:49 ANTWORTEN >
ich bin in letzter Zeit ziemlich viel geflogen, unteranderem mit AUA, Emirates, Singapur, Qatar... also ich muss sagen das die AUA hier mit Abstand das schlechteste Service und den wenigsten Platz in der Holzklasse hat. Wie schon erwähnt hat die AUA aber die teuersten Preise bei den Tickets. Hier krankt es an vielen Bereichen! sperrts den laden endlich zu!
(GAST) (GAST) meint am 13.03.2012 14:26:27 ANTWORTEN >
Die ganze Aua ist eine freche Bagage, aber gottseidank scheint es jetzt dem Ende zuzugehen!
sorry...! (GAST) meint am 13.03.2012 13:53:00 ANTWORTEN >
...aber die AUA (inkl. der Mitarbeiter), braucht und will in Österreich wirklich niemand!
@ganzwien (GAST) meint am 13.03.2012 19:18:16
Deine Firma gehört zugesperrt, die ist sowieso die unnötigste und ein Kasperlverein
post.. (GAST) meint am 13.03.2012 19:05:32
So viele Kommentare von manchen, die einfach nur idiotisch und ahnungslos sind. Da sieht man wie dumm unser Volk ist....
pz98 meint am 13.03.2012 12:39:14 ANTWORTEN >
Ich versteh sowieso nicht warum die AUA minus macht
ist sie eine der teuersten Fluglinien.
Bis zu 100 % teurer als die Emirates und mindestens um
50% schlechteres Service.

Ich bin ein Österreicher der gerne sein Geld in Ö investiert
nur bei diesem exorbitanten Preisunterschieden überlegt man sichs
schon ob man mit der AUA fliegt.
Der Lufthansa und der AUA die Landerechte entziehen und die Emirates
zur Österreichischen Hauptfluglinie bestellen dann hätten wir wieder unsere
Österreichischen Piloten.



einechterwienergehtnichtunter (GAST) meint am 13.03.2012 12:16:16 ANTWORTEN >
Da kann man nur froh sein das die AUA verschenkt wurde, sonst wären wir wieder ein PAAR Milliarden los.

Haben unsere Dolmen von Politikern geglaubt das irgendwer den Blödsinn wie bei uns weitermacht.

Nach dem Motto " Derf's a paar MILLIARDEN mehr sein "

300 Piloten drohen mit Abgang .... Sollen ruhig an Abgang machen, diese Traumgagen wie bei unseren ehemaligen Staasbetrieb bekommens sicher niergends.

Lauter Träumer, wie auch einige Politiker von uns.
fotzi (GAST) meint am 13.03.2012 11:18:59 ANTWORTEN >
KONKURS, und zwar ganz schnell, Die AUA und der schlechte Service hängt allen schon zum Halse heraus - ich kann die Nachrichten von dem Laden schon nicht mehr hören!
Alexander Resch meint am 13.03.2012 11:11:51 ANTWORTEN >
Die AUA sollte als erster bei den Managern und Managergehälter sparen, denn die werden so oder so angefüttert von Politik und Privatwirtschaft, armutsgefährdung ausgeschlossen, dann sollte die AUA kein Sponsoring und Werbung machen, denn das kostet enorm viel, wer in der Werbebranche arbeitet weiß wieviel Geld da fließt. Ebenso sollten alle Mitarbeiter einen Gehalteinschnitt von 1 bis 5 Prozent vom eigenen Bruttolohn hinnehmen, wenn sie im Unternehmen bleiben wollen. Im Gegensatz dazu sollten sie gratis Mahlzeiten erhalten, die wiederum gesponsert werden. Dazu sollte jeder Caterer die Chance haben, sich für das Bordservice bewerben zu dürfen. Jeder Mitarbeiter soll Aktienanteile besitzen, denn dann steigt auch die Arbeitsleistung und der Umsatz aus Erfahrung in Anderen Branchen. Die Flugtickets sollten maximal 5 Prozent teurer werden. Eine AUA Rettung ist nicht gratis, aber möglich......
Aua? (GAST) meint am 13.03.2012 10:37:50 ANTWORTEN >
Endlich zusperren!
Fluggast (GAST) meint am 13.03.2012 09:36:19 ANTWORTEN >
Mach nichts, unser Toppersonal wandert ab und wir ersetzen es durch billiges Personal aus Anatolien und dem Osten. Ist doch Trend und Standart, warum nicht auch bei der Aua?
roterBaron meint am 13.03.2012 08:44:56 ANTWORTEN >
Jagd diese Piloten zum Teufel, die pfeiffen sich um die jüngeren anderen Beschäftigten (Co-Piloten, Flugbegleiter) einen Dreck, vernichten mit ihrer sturen Haltung alle anderen Arbeitsplätze!
rubikon meint am 13.03.2012 07:13:28 ANTWORTEN >
Die Entscheidung ist doch schon längst gefallen. Heute wird sie bekanntgegeben.
christian1965 meint am 13.03.2012 06:38:51 ANTWORTEN >
was ich gesagt habe: die aua ist keine staatsbetrieb mehr, wo der blöde steuerzahler für fantasiegehälter aufkommt, wenn der eigentümer keinen gewinn einfährt macht er die bude einfach dicht. dann biste nur eines nähmlich arbeitslos.
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