Markus Friesacher vor Spritpreis-Attacke

Hofer-Tankstellen

 

Markus Friesacher vor Spritpreis-Attacke

Markus Friesachers Einstieg ins Tankstellengeschäft schlug vergangenes Jahr in der Landeshauptstadt Salzburg wie eine Bombe ein. Plötzlich gab es in der Mozartstadt Super und Diesel so billig wie nirgendwo sonst in Österreich.

Sprit in Salzburg wurde auch auf Dauer günstiger

Ex-Rennfahrer Friesacher glückte mit seinen ersten drei Tankstellen ein Super-Coup. Gebaut auf Parkplätzen des Lebensmittel-Diskonters Hofer gab es in der Landeshauptstadt plötzlich nicht mehr den teuersten Sprit der Republik. Und – das bestätigen auch die Spritexperten der Autofahrer-Clubs ÖAMTC und ARBÖ – im Großraum Salzburg ist der Sprit dadurch insgesamt dauerhaft günstiger geworden. Salzburg hat seinen zweifelhaften Rang als Spritpreishochburg verloren.

Doch Friesacher und Hofer werden es nicht bei den drei Salzburger Tankstellen belassen. Heuer bläst man zum Generalangriff im ganzen Bundesgebiet. Insgesamt 27 neue Hofer-Tankstellen soll es geben und die ersten Genehmigungsverfahren sind nun abgeschlossen.

Tamsweg ist der erste Standort der Offensive

„Am 3. Mai starten wir in Tamsweg in die weitere Expansion“, freut sich Friesacher im Gespräch mit ÖSTERREICH. Die Gemeinde im salzburgischen Lungau liegt unweit der Tauernautobahn A 10 und im Grenzgebiet zu Kärnten und der Steiermark.

Neue Hofer-Tankstellen in allen neun Bundesländern

Noch heuer expandiert Friesacher in alle neun Bundesländer. Aus Konkurrenzgründen will er noch nicht verraten, wo außer Tamsweg die weiteren neuen Standorte liegen – nur Zwettl in Niederösterreich ist bereits bekannt.

Interessant wird, ob bald das West-Ost-Gefälle bei den Spritpreisen ins Wanken kommt. Noch zahlt man in Vorarlberg und in Tirol im Schnitt am meisten für Diesel und Super. In Salzburg hat Friesacher das Gefüge bereits nachhaltig verändert.Frank Placke

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