12. November 2011 22:45
Der kommende Dienstag wird für Österreich ein spannender Tag. An diesem Tag entscheidet die Ratingagentur „Standard & Poor’s“, ob Österreich sein „Triple-A-Rating“ behält.
Die Entscheidung der gefürchteten Rating-Agentur steht auf des Messers Schneide. Während unsere Regierung davon ausgeht, dass die Höchstbewertung „ganz sicher hält“, orakeln Finanz-Insider, dass Österreich sein „Triple A“ verlieren könnte.
Grund dafür ist eindeutig die starke Abhängigkeit des heimischen Exports und unserer Banken von Italien.
Italien zahlt 7 % Zinsen – jetzt kommen wir unter Druck
Letzte Woche ist das Kreditrating von Italien an den Finanzmärkten dramatisch unter Druck gekommen.
Die Italiener zahlen mittlerweile für ihre Staatsanleihen fast 7 % Zinsen.
Größtes Problem: Die 440 Milliarden Euro aus dem EU-Rettungsschirm, die auf über 1.200 Milliarden aufgehebelt werden sollen, würden nicht reichen, um eine Italien-Pleite abzuwenden.
Wenn Italien in die Pleite rutscht, sind in der EU zwei Länder stark betroffen: Frankreich und Österreich.
Beide exportieren enorm nach Italien, beide sind mit ihren Banken stark mit Italien verwoben – in Österreich ist die „Bank Austria“ sogar in italienischem Unicredit-Besitz.
Diese Woche gab es bereits Alarm, als Standard & Poor’s Frankreich bereits das „Triple A“ entzog, die Entscheidung aber revidierte.
Dienstag sind wir dran: S&P gibt seine Einschätzung zu Österreich bekannt. Mit Glück gibt es einen Bericht, der „Sorge“ ausdrückt, aber keine Konsequenzen. Mit Pech erfolgt eine Abstufung. Verlieren wir das „Triple-A“, zahlen wir statt bisher 1,75 % künftig mehr als 3 % Zinsen. Ministerin Fekter: „Kurzfristig ist unser Rating nicht in Gefahr, das Triple-A bleibt. Um es langfristig zu sichern, brauchen wir 2012 ein Sparpaket und eine Schuldenbremse auf 60 Prozent muss in die Verfassung.“
Jede weitere Hilfszahlung in die maroden Euroländer wird uns das Geld kosten, das wir viel besser anlegen würden, indem man wieder zum Schilling zurückkehrt. Die Euroseilschaft hat sich total verstiegen. Noch nicht einmal in der Nordwand eingestiegen, schon hängt der Grieche im Seil und kann nicht mehr. Der Italiener verfrühstückt schon mal seinen letzten Euro und schreit nach oben, zieht mich hinauf bis ihr abstürzt. Nein so geht das nicht mehr. Jeder normal denkende ÖSTERREICHER muss für einen NEUANFANG ohne diese SATANSWÄHRUNG sein. Als nächstes gilt es die EU zu reformieren, aber bitte so, dass Volksabstimmungen darüber entscheiden. Selbst hier würde ich einen sofortigen Ausstieg aus der EU mehr als begrüssen!
die für Lügen hoch bezahlt werden,haben die meisten vom Volk manipuliert.
Es ist wirklich traurig sowas.
hinsichtlich der aktuellen politischen, wirtschaftlichen und finanziellen lage österreich's in der eu, sowie die nicht rosigen zukunftsperspektive und prognosen (euro, rezession, usw.) hoffe ich, dass jene politiker von der spö und övp (!!!), die dieses schlamassel angerichtet haben und dieses zu verantworten haben, dementsprechend von den wählern belohnt werden !
...und das nicht hoffentlich bei der nächsten wahl, sondern am besten schon morgen !!!
österreich, wach endlich auf !!!!!!!!!!
Sie haben nichts aber schon gar nichts bewegt egal wo man hinsieht ob Justiz, Schule u.s.w
nur Stillstand. Dafür wurden wir wie ein Ochse am Nasenring vorgeführt. In Brüssel agieren wie zwei arme Hascherln ohne Rückgrat und Charisma.
Sollte eine Herabstufung des Ratings erfolgen, wäre ein Rücktritt dieser Regierung angezeigt.