Europas Leitbörsen schließen mit Verlusten

Euro Stoxx 50

© APA/EPA

Europas Leitbörsen schließen mit Verlusten

Die europäischen Leitbörsen sind am Donnerstag mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Der Euro-Stoxx-50 verlor 0,38 Prozent auf 3.311,04 Zähler.

Weder das Sitzungsprotokoll der EZB noch die positiven Konjunkturdaten aus den USA konnten den europäischen Märkten Impulse verpassen.

Dabei fiel das Geschäftsklimabarometer der regionalen Fed in Philadelphia sehr positiv aus und erreichte mit einem Monatsplus von 19,7 Punkten auf 43,4 Zähler ein 30-Jahres-Hoch.

Unter den Einzelwerten sorgte die laufende Berichtssaison für Kursbewegungen. Mit dem Reingewinn des Schweizer Nahrungsmittelkonzerns Nestle ging es 2016 um 6,2 Prozent auf 8,9 Mrd. Franken nach unten. Die Aktien folgten mit einem Minus von 0,96 Prozent.

Ebenfalls schwächer präsentierten sich die Wertpapiere des französischen Konzerns Schneider Electric. Auf Jahressicht sanken die Erlöse des Unternehmens um 7,3 Prozent auf 24,7 Milliarden Euro. Die Aktien traten ihren Rückzug mit minus 4,17 Prozent an.

Aktien der Fluggesellschaft Air-France KLM schossen heute nach einer positiven Zahlenvorlage mit plus 12,60 Prozent nach oben. Der operative Gewinn sei laut Unternehmensangaben um fast ein Drittel auf 1,05 Milliarden Euro gestiegen.

Ebenfalls im Plus präsentierten sich die Titel der deutschen Lufthansa. Die Wertpapiere des Unternehmens kletterten mit 2,18 Prozent nach oben. Damit knüpften die Titel an ihre Gewinne vom Vortag an, an dem sie infolge einer Teileinigung im Tarifstreit mit den Piloten über die Marke von 13 Euro gestiegen waren.

Im europäischen Schlussfeld rangierten die Aktien des niederländischen Versicherers NN Group. Nach der Vorlage schwacher Jahreszahlen, fielen die Aktien des Unternehmens um satte 7,62 Prozent.

Zuletzt erlebten auch die Wertpapiere des britischen Luftfahrt-und Rüstungskonzerns Cobham einen kräftigen Kursrutsch. Die Aktien des Unternehmens wurden wegen einer zuvor ausgesprochenen Gewinnwarnung mit einem satten Minus von 15,29 Prozent abgestraft.

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