US-Börsen eröffnen mit Kursverlusten

Dow Jones

US-Börsen eröffnen mit Kursverlusten

Die US-Börsen haben am Mittwoch kurz nach Handelsbeginn schwächer tendiert. Gegen 15.45 Uhr verlor der Dow Jones Industrial Index um 0,83 Prozent auf 20.805,54 Zähler. Der S&P-500 Index fiel 0,80 Prozent auf 2.381,55 Zähler. Der Nasdaq Composite Index gab 0,86 Prozent auf 6.117,11 Einheiten nach.

Wieder neue Vorwürfe gegen US-Präsident Trump trübten die Stimmung zu Handelsbeginn ein. Nachdem am Dienstag die angebliche Weitergabe geheimdienstlicher Informationen für Verunsicherung gesorgt hatte, gab es am Mittwoch Aufregung wegen einer möglichen Beeinflussung von FBI-Ermittlungen. Medienberichten zufolge soll Trump den damaligen FBI-Chef James Comey gebeten haben, die Ermittlungen gegen Ex-US-Sicherheitsberater Michael Flynn wegen dessen Russland-Kontakten einzustellen. Das Weiße Haus widersprach dem allerdings unmittelbar.

Trump kommt mit den neuen Vorwürfen immer stärker in Bedrängnis, und so sorgen sich Anleger vermehrt darum, ob er seine Wirtschaftsagenda noch in die Tat umsetzen kann. Die Rally der vergangenen Monate könnte damit auf den Prüfstand kommen, hieß es am Markt.

Unter den Einzelwerten zeigte sich Target gut gesucht und legten 3,36 Prozent zu. Die Papiere der Einzelhandelskette profitierten von übertroffenen Erwartungen und einem etwas optimistischeren Wortlaut beim Ausblick, hieß es von Marktbeobachtern zur Begründung.

Der zweitgrößte US-Autohersteller Ford will mit einem massiven Stellenabbau Kosten einsparen. Der Konzern bestätigte am Mittwoch Medienberichte, wonach die Stammbelegschaft in Nordamerika und in Asien um rund zehn Prozent schrumpfen soll. Ford-Aktien reagierten mit minus 0,18 Prozent kaum.

Titel des angeschlagenen Chipkonzerns AMD büßten nach ihrem Kurssprung vom Vortag deutlich um sieben Prozent ein. Die auf einer Analystenveranstaltung vorgestellte Strategie scheint bei den Anlegern nicht gut anzukommen, hieß es. Händlern zufolge reagiert der Markt enttäuscht darauf, dass offenbar nichts über eine am Vortag spekulierte Kooperation mit Intel gesagt wurde.

Bei Walt Disney scheint sich eine Analystenstimme negativ auszuwirken - die Aktien starteten 2,17 Prozent tiefer. Zuvor hatte die australische Investmentbank Macquarie den Papieren nur noch ein neutrales Votum ausgesprochen. Außerdem wollen Hacker den Konzern Medienberichten zufolge mit einem angeblich gestohlenen Film erpressen.

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