Wiener Börse schließt im Minus

ATX

Wiener Börse schließt im Minus

Die Wiener Börse hat am Dienstag etwas leichter geschlossen. Der ATX fiel um 5,6 Punkte oder 0,18 Prozent auf 3.146,91 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 16 Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 3.163,00 Punkten.

Zurückhaltung vor der morgigen Anhörung der US-Notenbankchefin Janet Yellen vor dem US-Kongress dominierte das Marktsentiment. Auch die Leitbörsen Europas schlossen moderat im Minus. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr: Dow Jones/New York -0,39 Prozent, DAX/Frankfurt -0,16 Prozent, FTSE/London -0,55 Prozent und CAC-40/Paris -0,37 Prozent.

Wichtige Konjunkturdaten lagen heute nicht vor. Auch unternehmensseitig blieb es ruhig. In Wien legen im Laufe der Woche FACC und Agrana Quartalszahlen vor. Im Vorfeld schlossen FACC um 2,02 Prozent höher bei 9,09 Euro und zogen damit an die Spitze der Kurstafel. Agrana gewannen 0,74 Prozent auf 115,80 Euro.

Gesucht waren zudem OMV-Papiere mit plus 0,42 Prozent auf 45,23 Euro sowie voestalpine mit plus 0,60 Prozent auf 41,95 Euro. Der Stahlkonzern investiert 100 Mio. Euro an seinem Standort Donawitz in Produktion und Forschung. Eine Stranggussanlage mit einer Jahreskapazität von bis zu 950.000 Tonnen soll 2019 in Betrieb gehen.

Wolford verbuchten Kursgewinne in Höhe von 1,12 Prozent auf 17,19 Euro. Der finanziell stark unter Druck befindliche Strumpfhersteller braucht dringend braucht frisches Geld von neuen Eigentümern und hat die Käufersuche bereits gestartet. Nun erhält das Unternehmen kurzfristiges Geld von den kreditgebenden Banken. Damit ist die Finanzierung des laufenden Betriebs gesichert.

Telekom Austria schlossen um moderate 0,16 Prozent höher bei 6,86 Euro. Der Konzern hat den Anleihenmarkt erfolgreich angezapft und über die Tochtergesellschaft Telekom Finanzmanagement GmbH am Montagabend eine Aufstockung im Volumen von 250 Mio. Euro des im Dezember begebenen Bonds (mit einem Volumen von 500 Mio. Euro) platzieren können. Die Anleihe sei auf großes Interesse bei institutionellen Investoren gestoßen, hieß es von Unternehmensseite. Sie werde mit 1,5 Prozent jährlich verzinst.

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