Wiener Börse schließt mit kleinem Plus

ATX

© APA / Roland Schlager

Wiener Börse schließt mit kleinem Plus

Die Wiener Börse hat am Donnerstag moderat höher geschlossen. Der ATX stieg leicht um 3,44 Punkte oder 0,12 Prozent auf 2.811,35 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 14 Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2.825,00 Punkten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr: Dow Jones/New York -0,11 Prozent, DAX/Frankfurt -0,37 Prozent, FTSE/London -0,34 Prozent und CAC-40/Paris -0,49 Prozent.

In einer leichteren europäischen Börsenlandschaft ging in Wien hingegen der Handelstag mit einem kleinen Plus zu Ende. Am Vortag war der ATX bereits erstmals seit mehr als fünfeinhalb Jahren über die Marke von 2.800 Zählern gesprungen. Eine gebremste Stimmung an der Wall Street - nach dem jüngsten Rekordkurs der US-Börsen - lastete an den europäischen Leitbörsen auf der Stimmung.

Auf Unternehmensebene rückten am heimischen Markt die vorgelegten Geschäftszahlen OMV und Do&Co ins Rampenlicht. Die OMV-Aktie schloss mit einem deutlichen Zuwachs von 2,77 Prozent auf 34,47 Euro. Die Analysten von der Citigroup schrieben in einer ersten Einschätzung der Ergebnisse, dass ein starker Cashflow im 4. Quartal eine überraschend klare Dividendenerhöhung um 20 Prozent zum Vorjahr unterstütze. Das bereinigte Konzernergebnis lag im abgelaufenen Geschäftsquartal aber unter den Erwartungen.

Die Do&Co-Anteilsscheine verbuchten einen satten Zuwachs von 6,50 Prozent auf 66,69 Euro und kletterten damit an die Spitze der Kursliste. Das Cateringunternehmen hat in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2016/17 den Umsatz um 3,7 Prozent auf 737,1 Mio. Euro gesteigert. Der operative Gewinn (EBIT) legte ebenfalls um 3,7 Prozent auf 47 Mio. Euro zu.

RHI bauten ein Plus von 0,50 Prozent auf 24,13 Euro. Für die am Freitag anstehenden vorläufigen Jahreszahlen des Feuerfestkonzerns erwarten von der APA befragte Analysten eine moderate Steigerung beim operativen Ergebnis (vor Aufwendungen aus Derivaten aus Lieferverträgen sowie Wertminderungs- und Restrukturierungseffekten). Der Umsatz dürfte dagegen im Jahresvergleich etwas zurückgehen.

Negative Vorzeichen gab es bei den Schwergewichten Erste Group (minus 0,60 Prozent auf 29,77 Euro), Wienerberger (minus 0,43 Prozent auf 18,52 Euro), Immofinanz (minus 0,39 Prozent auf 1,77 Euro), Raiffeisen (minus 0,18 Prozent auf 22,31 Euro) und voestalpine (minus 0,16 Prozent auf 40,77 Euro) zu sehen. Andritz legten hingegen um 0,27 Prozent auf 51,36 Euro zu.

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