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Wirtschaftskammer erzürnt

Caterer "Henry am Zug" bleibt bis 2018 im Zug

Am kommenden Donnerstag findet in Wien der Tourismus-Gipfel statt, wobei schon im Vorfeld ein heikler Punkt ausgegliedert wurde: Wie es mit dem Do & Co-Caterer "Henry am Zug" weitergeht. Do & Co möchte nach Streit mit dem Arbeitsinspektorat - unter anderem über die Bezahlung - den ÖBB-Auftrag schnell los werden, muss aber bis Sommer 2018 durchhalten, wenn sich keine Alternative findet.

Die Fragen rund um Arbeitsrecht und Kollektivvertrag für Henry am Zug sollten eigentlich im Zuge eines neuen Gastro-Kollektivvertrages gelöst werden, doch nun sehen die Arbeitnehmervertreter der Verkehrs- und Tourismusgewerkschaft vida die Mitarbeiter von Henry am Zug besser von den Eisenbahnergewerkschaftern als von den Touristikern vertreten.

Das wiederum verärgert die Arbeitgeberseite. "Man hat uns und unsere Verhandlungspartner offenbar ein Jahr lang Scheinverhandlungen führen lassen", zeigt sich Mario Pulker, Obmann des Fachverbands Gastronomie in der Wirtschaftskammer Österreich, erzürnt.
 

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