18. August 2010 13:08

Personaldienstleister 

"Eurojobs" in die Insolvenz geschlittert

Schulden von 23 Mio. Euro - 800 Mitarbeiter an 12 Standorten zittern um Jobs.

"Eurojobs" in die Insolvenz geschlittert
© www.eurojobs.at

Der Arbeitskräfteüberlasser "Eurojobs" ist insolvent und hat ein Sanierungsverfahren beim Wiener Handelsgericht beantragt. Verbindlichkeiten von 23 Mio. Euro stehen Aktiva von 6,7 Mio. Euro (Zerschlagungswerte) gegenüber. Insgesamt 800 Mitarbeiter müssen um ihre Jobs zittern. Im Rahmen des Sanierungsplanes soll den rund 90 Gläubigern eine Quote von 20 % innerhalb von zwei Jahren angeboten werden.

Wirtschaftskrise nicht gemeistert
Der Personaldienstleister hat nach eigenen Angaben im Vorjahr erhebliche Umsatzrückgänge infolge der Wirtschaftskrise hinnehmen müssen. Hinzu sind hohe Vorschreibungen an Lohnnebenkosten gekommen, die letztendlich zur Zahlungsunfähigkeit geführt haben.

Das Unternehmen "Eurojobs" wurde 1997 gegründet und führt insgesamt zwölf Standorte in mehreren Bundesländern.


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2 Postings
NeuesVonGestern meint am 24.08.2010 21:49:30 ANTWORTEN >
gut das ein sklaventreiber weniger ist
aber es müßten doch mehr sein
das wäre super
Margot Brunsenmaier meint am 18.08.2010 16:24:24 ANTWORTEN >
Wen wundert es noch, und das wird sicher kein Einzefall bleiben.
Bei dem Unternehmen sollte man sich die Gehälter der führenden Köpfe genauestens ansehen, man müßte tief Luft holen, um deren Höhen zu glauben.
Wie die Leiharbeiter bezahlt und ausgenützt werden, ist ja allgemein bekannt. Und dass sich die Personalverleiher dumm und dämlich verdienen ist auch bekannt. Moderne Sklavenarbeit. Völlig legal.
Es gilt für alle die Unschuldsvermutung.
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