Magna: Poker um Nachfolger für Wolf

Neuer Europa-Chef gesucht

Magna: Poker um Nachfolger für Wolf

In den nächsten Tagen soll die Entscheidung über eine Nachfolgeregelung für Magna-Chef Sigi Wolf fallen, der ja per 15. November nach Russland ins Industrie-Imperium von Oleg Deripaska wechselt. In der jetzigen Form wird es für Wolf keinen Nachfolger geben, Co-Chef Don Walker führt Magna International künftig allein. Möglich ist aber, dass für das von Wolf u.a. verantwortete Europageschäft des Autozulieferers ein neuer Chef bestimmt wird.

Mehrere Kandidaten
Für diese Position sind mehrere Namen im Gespräch. Allen voran Günther Apfalter, der als Magna-Steyr-Boss eine der erfolgreichsten Magna-Divisionen leitet. Die Fahrzeugproduktion in Graz konnte Apfalter im 1. Halbjahr 2010 um 55 % auf 40.352 Stück steigern; es gibt etliche neue Aufträge.

Als Kandidaten galten zuletzt auch die Magna-Manager Herbert Demel (Ex-Audi- und Fiat-Chef) und Peter Koob. Letzterer geht dem Vernehmen nach aber wahrscheinlich mit Wolf nach Russland. Demel war von Magna als Opel-Chef vorgesehen, wenn die Übernahme geklappt hätte – derzeit leitet er die Asien-Expansion.

Möglich bleibt, dass gar kein Europachef kommt, dafür aber das Gewicht der elf Magna-Divisionen gestärkt wird.

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