10. August 2012 08:35

Erfolg für Investmentbank 

US-Justiz verschont Goldman Sachs

"Wir sind glücklich, dass diese Sache hinter uns liegt".

US-Justiz verschont Goldman Sachs
© APA/EPA

Die US-Justiz lässt von Goldman Sachs ab. Die US-Investmentbank muss wegen ihrer Geschäfte zu Zeiten der Finanzkrise keine Strafverfolgung fürchten. Während ein Senatsausschuss der Wall-Street-Größe im vergangenen Jahr krumme Hypotheken-Deals vorgehalten hatte, erklärte das US-Justizministerium nun, dass es "keine brauchbare Basis gebe, strafrechtlich gegen Goldman Sachs oder die Mitarbeiter vorzugehen".

Die Mitteilung des Ministeriums vom späten Donnerstag, aus der US-Medien zitierten, ist ein großer Erfolg für Goldman Sachs. Die Bank stand lange im Zentrum der Kritik von US-Politikern, wenn es um die Verfehlungen und Auswüchse der Wall Street ging. Ein 639 Seiten langer Senatsbericht aus dem April 2011 war gespickt mit Vorwürfen, Goldman Sachs habe sich auf Kosten seiner eigenen Kunden bereichert. Die Autoren hatten das Justizministerium zu Ermittlungen gedrängt.

"Wir sind glücklich, dass diese Sache hinter uns liegt", erklärte Goldman Sachs. Der in der Sache federführende Senator Carl Levin hatte dem Geldhaus und seinem Chef Llyod Blankfein wiederholt "dreckige Geschäfte" unterstellt. Goldman habe seinen Klienten schrottreife Hypotheken-Papiere angedreht, während die Bank auf den Kollaps des Marktes gewettet habe, lautete der zentrale Vorwurf.

Ähnliche Vorwürfe hatte schon die US-Börsenaufsicht SEC vor gut zwei Jahren erhoben - und Goldman Sachs zur Zahlung von 550 Millionen Dollar verdonnert. Die Bank räumte damals ein, Investoren bei einem bestimmten Deal unzureichend informiert zu haben. Bei einem anderen Hypotheken-Geschäft hat die SEC ihre Nachforschungen dagegen vor wenigen Tagen ohne Ergebnis eingestellt, wie Goldman Sachs am Donnerstag im Quartalsbericht erklärte.


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4 Postings
norge meint am 11.08.2012 08:31:24 ANTWORTEN >
Das Ergebnis braucht niemanden zu wundern. Goldman Sachs ist bestens vernetzt (nicht nur durch ehemalige Mitarbeiter in nun hohen Regierungsämtern). Goldman Sachs ist ebenso wie die private (!!) amerikanische Notenbank FED rechtlich nicht wirklich zu fassen.

Beide Unternehmen kontrollieren seit Jahrzehnten die internationalen Geldflüsse und sind mitverantwortlich (oder sogar die Auslöser) der großen Finanzkrisen.
Ist ja Logisch (GAST) meint am 10.08.2012 15:13:45 ANTWORTEN >
Es gibt keine Juden, die die Finanzwelt in den USA in der Hand haben , kritisiert werden.
frediauswien meint am 10.08.2012 15:04:05 ANTWORTEN >
Warum wundert das einen jetzt nicht wirklich???

Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus, die sollen in ihrem Geld ersticken diese *********
mäx (GAST) meint am 10.08.2012 14:15:29 ANTWORTEN >
da hat der geldadel (reiche israelische amerikaner) anscheinend massiv interveniert ähhh lobbyiert. und nein, das ist nicht rassistisch, das beruht auf tatsachen. siehe hp von goldman sachs, WER da im aufsichtsrat aller sitzt
so, und jetzt fallt mit der faschismuskeule ruhig über mich her
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