Warum Nutella die EU in eine Krise stürzt

Miese Stimmung in Brüssel

Warum Nutella die EU in eine Krise stürzt

Es klingt bizarr, aber beim heutigen EU-Gipfel in Brüssel kann es unter Umständen auch um Nutella gehen. Denn Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán zeigte sich gar nicht freudig über die Qualitätsunterschiede von Markenprodukten in Ost- und Westeuropa. „Wir glauben, dass es eine Doppelmoral auf dem Markt der Europäischen Union gibt", sagte er und sprach sogar von Bürgern zweiter Klasse. Grund für die Aufregung ist ein Bericht der deutschen Zeitung „Welt“. Demnach sollen einige Länder Labore beauftragt haben, die bestimmte Lebensmittel genauer untersuchen.

Die Ergebnisse waren erstaunlich. So ist Nutella in Ungarn beispielsweise weniger cremig, als in Österreich. Der Softdrink Pepsi wird in Deutschland mit Zucker gesüßt, aber in Tschechien mit Sirup. Orban beschwerte sich, dass Europa seine Länder im Osten als Müllabladeplatz verstehe. Deshalb fordern Ungarn, Tschechien die Slowakei und Polen einheitliche Qualitätsstandards, die auch beim Gipfel in Brüssel Thema sein sollen.

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